Oper

Satyricon

Bruno Maderna

Kammeroper in einem Akt Libretto von Ian Strasfogel und Bruno Maderna In deutscher, französischer, englischer, italienischer und lateinischer Sprache mit deutschen Übertiteln

»Hier ist Fortunata, Trimalchios Frau! Er ist so stinkreich, dass er gar nicht weiß, wie viel er hat. Aber ich! Ich habe meine Finger überall drin, wirklich überall. Wer mir gefällt, hat Glück gehabt, wer nicht, dem gnade Gott.« So kommentiert Trimalchios Frau Fortunata, eine ehemalige Prostituierte, ihren Reichtum und Einfluss auf ihren Mann, einen ehemaligen Sklaven und Lustknaben. In einem grellbunten Bilderbogen der Dekadenz produzieren sich die acht Teilnehmer eines Nachtmahls im Hause Trimalchios in selbstherrlicher Manier voreinander und schrecken dabei auch vor gegenseitiger Erniedrigung nicht zurück. Rücksichtslos intrigiert und herrscht Trimalchio politisch, finanziell und sexuell über seine Gäste, bis er am Ende sogar seine eigene Beerdigung inszeniert.

Ausschnitte aus dem antiken Roman »Satyricon« des Petronius (um 60 n. Chr.), zur Zeit des Kaisers Nero entstanden, dienten Bruno Maderna, dem italienischen Komponisten und Anhänger der Avantgarde in der Musik, nach dem Zweiten Weltkrieg für seine Collage verschiedener Begebenheiten als Sinnbild für Dekadenz und Verderbtheit. In Trimalchios Nachtmahl wird eine Gesellschaft von Herren und Sklaven gezeigt, deren Standeszugehörigkeit dem Zufall entsprungen zu sein scheint und sich jederzeit wieder verändern kann. Das musikalische Material dazu lieferte 1971 ein Workshop mit Studenten unter der Leitung des amerikanischen Opernproduzenten Ian Strasfogel und Maderna selbst. Laut, obszön und derb, aber auch lustvoll und mit vielen bekannten Opernzitaten versehen, fasste der Komponist sein Werk. In fünf verschiedenen Sprachen parlieren sich die Figuren munter und fatalistisch am Abgrund der eigenen Würde entlang.

Zusammenfassung

»Hier ist Fortunata, Trimalchios Frau! Er ist so stinkreich, dass er gar nicht weiß, wie viel er hat. Aber ich! Ich habe meine Finger überall drin, wirklich überall. Wer mir gefällt, hat Glück gehabt, wer nicht, dem gnade Gott.« So kommentiert Trimalchios Frau Fortunata, eine ehemalige Prostituierte, ihren Reichtum und Einfluss auf ihren Mann, einen ehemaligen Sklaven und Lustknaben. In einem grellbunten Bilderbogen der Dekadenz produzieren sich die acht Teilnehmer eines Nachtmahls im Hause Trimalchios in selbstherrlicher Manier voreinander und schrecken dabei auch vor gegenseitiger Erniedrigung nicht zurück. Rücksichtslos intrigiert und herrscht Trimalchio politisch, finanziell und sexuell über seine Gäste, bis er am Ende sogar seine eigene Beerdigung inszeniert.

Ausschnitte aus dem antiken Roman »Satyricon« des Petronius (um 60 n. Chr.), zur Zeit des Kaisers Nero entstanden, dienten Bruno Maderna, dem italienischen Komponisten und Anhänger der Avantgarde in der Musik, nach dem Zweiten Weltkrieg für seine Collage verschiedener Begebenheiten als Sinnbild für Dekadenz und Verderbtheit. In Trimalchios Nachtmahl wird eine Gesellschaft von Herren und Sklaven gezeigt, deren Standeszugehörigkeit dem Zufall entsprungen zu sein scheint und sich jederzeit wieder verändern kann. Das musikalische Material dazu lieferte 1971 ein Workshop mit Studenten unter der Leitung des amerikanischen Opernproduzenten Ian Strasfogel und Maderna selbst. Laut, obszön und derb, aber auch lustvoll und mit vielen bekannten Opernzitaten versehen, fasste der Komponist sein Werk. In fünf verschiedenen Sprachen parlieren sich die Figuren munter und fatalistisch am Abgrund der eigenen Würde entlang.

Alle Besetzungen

Eine Koproduktion mit
den Osterfestspielen Salzburg
sowie mit dem Teatro Comunale
Luciano Pavarotti in Modena für die Dresdner Fassung

Empfehlungen

Keine weiteren Vorstellungen in dieser Spielzeit.