Gastspiel des Semperoper Ballett in Adelaide: »Carmen«
Gastspiel des Semperoper Ballett in Adelaide: »Carmen«
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Ballett

Gastspiel des Semperoper Ballett in Adelaide: »Carmen«

Johan Inger

Ballett in zwei Akten

Carmen kommt uns so vertraut vor, als wäre sie schon immer da gewesen … und doch ist die Liebestragödie zwischen Carmen, Don José und Escamillo noch keine 200 Jahre alt. Erfunden hat sie der französische Erzähler Prosper Mérimée 1847 – Georges Bizet verarbeitete den Stoff 1875 zur gleichnamigen Oper und seither fasziniert ihr Schicksal die Menschen weltweit. Weniger bekannt ist, dass kein Geringerer als Marius Petipa bereits dreißig Jahre zuvor den Stoff für den Tanz entdeckt hatte. So brachte er kurz nach Erscheinen der Novelle sein Ballett »Carmen et son toréro« in Madrid heraus. Seitdem führt die Galerie bedeutsamer Interpreten von Roland Petit über John Cranko zu Antonio Gades, Mats Ek und Carlos Acosta. Und das mit gutem Grund, denn ein wesentliches Faszinosum der Novelle ist, dass Carmen nicht nur singt, sondern auch tanzt, überhaupt das Unaussprechliche der Emotionen das Geschehen grundiert, rhythmisiert und in ihrer Schicksalhaftigkeit vorantreibt.

Das Ballett »Carmen« des Schweden Johan Inger reiht sich bestens in die Tradition der großen Carmen-Interpretationen ein. Auch er hat einen persönlichen Zugang gesucht – und gefunden, indem er die Liebestragödie mit den neugierigen und noch unschuldigen Augen eines Kindes betrachtet. Vor diesen Augen ereignen sich Liebes-Leidenschaft, Gewalt, Eifersucht, Hass und Rache. »Es liegt etwas Geheimnisvolles in diesem Charakter. Es könnte jedes Kind sein, Don José als Junge, Michaela als junges Mädchen, das ungeborene Kind von Carmen und José. Es könnte jeder von uns sein …«

Johan Inger kreierte »Carmen« 2015 für die Compañía Nacional de Danza in Madrid zu Musik von Georges Bizet, Rodion Schtschedrin und Neukompositionen des Spaniers Marc Álvarez. 2016 erhielt der Choreograf für sein erstes abendfüllendes Ballett mit dem Prix Benois de la Danse in Moskau den Oscar der Ballettwelt. Umso größer ist die Freude von Ballettdirektor Aaron S. Watkin, dass diese Arbeit nun nach den Einaktern »Walking Mad« und »Empty House« nach Dresden kommt und von der Company des Semperoper Ballett interpretiert werden kann.

Zusammenfassung

Carmen kommt uns so vertraut vor, als wäre sie schon immer da gewesen … und doch ist die Liebestragödie zwischen Carmen, Don José und Escamillo noch keine 200 Jahre alt. Erfunden hat sie der französische Erzähler Prosper Mérimée 1847 – Georges Bizet verarbeitete den Stoff 1875 zur gleichnamigen Oper und seither fasziniert ihr Schicksal die Menschen weltweit. Weniger bekannt ist, dass kein Geringerer als Marius Petipa bereits dreißig Jahre zuvor den Stoff für den Tanz entdeckt hatte. So brachte er kurz nach Erscheinen der Novelle sein Ballett »Carmen et son toréro« in Madrid heraus. Seitdem führt die Galerie bedeutsamer Interpreten von Roland Petit über John Cranko zu Antonio Gades, Mats Ek und Carlos Acosta. Und das mit gutem Grund, denn ein wesentliches Faszinosum der Novelle ist, dass Carmen nicht nur singt, sondern auch tanzt, überhaupt das Unaussprechliche der Emotionen das Geschehen grundiert, rhythmisiert und in ihrer Schicksalhaftigkeit vorantreibt.

Das Ballett »Carmen« des Schweden Johan Inger reiht sich bestens in die Tradition der großen Carmen-Interpretationen ein. Auch er hat einen persönlichen Zugang gesucht – und gefunden, indem er die Liebestragödie mit den neugierigen und noch unschuldigen Augen eines Kindes betrachtet. Vor diesen Augen ereignen sich Liebes-Leidenschaft, Gewalt, Eifersucht, Hass und Rache. »Es liegt etwas Geheimnisvolles in diesem Charakter. Es könnte jedes Kind sein, Don José als Junge, Michaela als junges Mädchen, das ungeborene Kind von Carmen und José. Es könnte jeder von uns sein …«

Johan Inger kreierte »Carmen« 2015 für die Compañía Nacional de Danza in Madrid zu Musik von Georges Bizet, Rodion Schtschedrin und Neukompositionen des Spaniers Marc Álvarez. 2016 erhielt der Choreograf für sein erstes abendfüllendes Ballett mit dem Prix Benois de la Danse in Moskau den Oscar der Ballettwelt. Umso größer ist die Freude von Ballettdirektor Aaron S. Watkin, dass diese Arbeit nun nach den Einaktern »Walking Mad« und »Empty House« nach Dresden kommt und von der Company des Semperoper Ballett interpretiert werden kann.

Ausführliche Inhaltsangabe

Ein Junge folgt im Spiel seinem Ball und begegnet dem Schicksal. Die Geschichte beginnt. Vor den Toren der Tabakfabrik vertreiben sich junge Männer die Zeit, José schiebt Wache. Die Arbeiterinnen erscheinen, in ihrem Zentrum Carmen: selbstbewusst, herausfordernd und von den Männern begehrt beherrscht sie das Spiel der Verführung. José weiß nicht wie ihm geschieht, als Carmen im Abgang ausgerechnet ihm eine Akazienblüte zuwirft. Sie hat ihn erwählt! Als José bemerkt, dass der Junge ihn in seinem Tagtraum beobachtet, entfernt er sich. In der Fabrik heizt sich unter den Frauen die Atmosphäre aus Aggression und Konkurrenz immer mehr auf. Streit bricht aus. Carmen zerschneidet einer Kollegin das Gesicht. José führt Carmen ab – aber sie verdreht ihm den Kopf; er lässt sie laufen. José wird von Zúñiga degradiert und erniedrigt. Aus dem Hintergrund sieht José mit an, wie zu Ehren des Toreros eine Party gegeben wird, zu der auch Carmen erscheint. Carmens Lust am erotischen Spiel mit Zúñiga und dem Torero ist offensichtlich – dennoch revanchiert sie sich im Anschluss bei José. Leichtigkeit und Leidenschaft, Verlockung und Lust fließen ineinander. Nach dem Liebesspiel ist es endgültig um José geschehen. War es ein Traum? Dass sie ihn wieder verlässt, stürzt ihn in Verzweiflung; und als José wenig später Carmen und Zúñiga »in flagranti« erwischt, erschießt er den Rivalen vor den Augen Carmens – und des Jungen.

José entflieht, …

… verfolgt von den Schatten seiner Schuld fällt José in einen Abgrund aus Düsternis.

Wieder begegnet José Carmen – kann sie aber nicht halten, wird von den Schatten geplagt, muss zusehen, wie Carmen sich mit dem Torero einlässt. Seine Eifersucht wächst ins Unermessliche. Dazwischen kurze Augenblicke trügerischen Glücks, wenn Carmen, José und der Junge ein Idyll beschwören, das längst verloren gegangen ist. Die Schatten breiten sich immer mehr aus, der Torero tanzt ein letztes Pas de deux mit Carmen und entschwindet. José ersticht Carmen.

Zurück bleiben ein gebrochener Liebender und ein verlorenes Kind.

Making-of »Carmen«

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