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Verleihung des 8. Internationalen Friedenspreises »Dresden-Preis«

Der 8. Internationale Friedenspreis »Dresden-Preis« geht am 12. Februar 2017 an Domenico Lucano, den Bürgermeister des italienischen Ortes Riace. Er schuf mit dem »Dorf des Willkommens« ein einzigartiges Projekt des Miteinanders von Italienern und Flüchtlingen. Seit 18 Jahren werden hier in großer Zahl Migranten aufgenommen und mit Wohnung, Arbeit sowie Sprachunterricht in das Dorfleben integriert. Von derzeit 1800 Bewohnern Riaces kamen 550 als Flüchtlinge.

Der Dresdner-Friedenspreis ist mit 10 000 Euro dotiert und wird von der Klaus Tschira-Stiftung gefördert. Die Laudatio hält der Martin Roth, der von 2011 bis 2016 das Londoner Victoria & Albert Museum leitete. Davor war er zehn Jahre Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Roth engagiert sich unter anderem in der Initiative »Eine offene Gesellschaft«.
Die Veranstaltung wird moderiert von Gerhart Baum, seit Jahrzehnten einer der prominentesten deutschen Aktivisten für Bürgerrechte.

Das Schicksal Dresdens als Mahnung verstehend, würdigt der Internationale Friedenspreis »Dresden-Preis« seit 2010 außergewöhnliche Leistungen herausragender Persönlichkeiten, die präventiv wirken und Eskalationen verhindern helfen. Die bisherigen Preisträger waren Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow, Dirigent Daniel Barenboim, Kriegsfotograf James Nachtwey, Stanislaw Petrow, der 1983 den Ausbruch eines Atomkriegs verhinderte, der Friedens-Rapper und ehemalige Kindersoldat Emmanuel Jal, der Herzog von Kent, der sich beispielhaft für die britischdeutsche Versöhnung einsetzt, sowie der Friedensaktivist und ehemalige Whistleblower Daniel Ellsberg.

Eine Veranstaltung der Organisation Friends of Dresden Deutschland e.V. und der Semperoper Dresden.

Zusammenfassung

Der 8. Internationale Friedenspreis »Dresden-Preis« geht am 12. Februar 2017 an Domenico Lucano, den Bürgermeister des italienischen Ortes Riace. Er schuf mit dem »Dorf des Willkommens« ein einzigartiges Projekt des Miteinanders von Italienern und Flüchtlingen. Seit 18 Jahren werden hier in großer Zahl Migranten aufgenommen und mit Wohnung, Arbeit sowie Sprachunterricht in das Dorfleben integriert. Von derzeit 1800 Bewohnern Riaces kamen 550 als Flüchtlinge.

Der Dresdner-Friedenspreis ist mit 10 000 Euro dotiert und wird von der Klaus Tschira-Stiftung gefördert. Die Laudatio hält der Martin Roth, der von 2011 bis 2016 das Londoner Victoria & Albert Museum leitete. Davor war er zehn Jahre Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Roth engagiert sich unter anderem in der Initiative »Eine offene Gesellschaft«.
Die Veranstaltung wird moderiert von Gerhart Baum, seit Jahrzehnten einer der prominentesten deutschen Aktivisten für Bürgerrechte.

Das Schicksal Dresdens als Mahnung verstehend, würdigt der Internationale Friedenspreis »Dresden-Preis« seit 2010 außergewöhnliche Leistungen herausragender Persönlichkeiten, die präventiv wirken und Eskalationen verhindern helfen. Die bisherigen Preisträger waren Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow, Dirigent Daniel Barenboim, Kriegsfotograf James Nachtwey, Stanislaw Petrow, der 1983 den Ausbruch eines Atomkriegs verhinderte, der Friedens-Rapper und ehemalige Kindersoldat Emmanuel Jal, der Herzog von Kent, der sich beispielhaft für die britischdeutsche Versöhnung einsetzt, sowie der Friedensaktivist und ehemalige Whistleblower Daniel Ellsberg.

Eine Veranstaltung der Organisation Friends of Dresden Deutschland e.V. und der Semperoper Dresden.

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