Junge Szene

Das schlaue Gretchen

Martin Smolka

Kinderoper für alle ab 8 Jahren Text von Klaus Angermann nach dem Märchen »Königin Rolleriana, die Erste« von Jan Werich

Premiere 11. Juni 2021

In deutscher Sprache

 
Kartenverkauf vorerst beendet
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Info
  • Beginn: 18:00 Uhr

  • Ort: Semper Zwei

  • Die Abendkasse in Semper Zwei öffnet 30 min vor Vorstellungsbeginn.
    Info
    • Beginn: 16:00 Uhr

    • Ort: Semper Zwei

    • Die Abendkasse in Semper Zwei öffnet 30 min vor Vorstellungsbeginn.
      Info
      • Beginn: 11:00 Uhr

      • Ort: Semper Zwei

      • Die Abendkasse in Semper Zwei öffnet 30 min vor Vorstellungsbeginn.
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        • Beginn: 11:00 Uhr

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          • Beginn: 18:00 Uhr

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              • Ort: Semper Zwei

              • Die Abendkasse in Semper Zwei öffnet 30 min vor Vorstellungsbeginn.

                Gretchen, die Tochter des Fischers, ist sehr schlau. Sie weiß sogar, wie man jemanden auf sehr ungewöhnliche Weise besuchen kann: Nicht gefahren, nicht gelaufen, nicht bekleidet und nicht nackt, nicht beschuht und nicht barfuß, mit und ohne Geschenk. Das macht ihr so schnell keiner nach. Nur gut, dass der König kluge Frauen mag. Sie verlieben sich und Gretchen wird zur Königin – zumindest für eine Weile. Denn der König ist ein sehr stolzer König und da ist Ärger vorprogrammiert! Aber Gretchen lässt sich nicht unterkriegen und schlägt ihren Liebsten am Ende mit seinen eigenen Mitteln. Die Kinderoper von Martin Smolka aus dem Jahr 2006 überrascht das kleine und große Publikum mit originellen und ungewöhnlichen Klängen und wird von Andrea Kramer – die zuletzt in Semper Zwei »Schneewitte« inszenierte – mit vier Sänger*innen, einem Schauspieler, 13 Musiker*innen und jeder Menge Spaß in Szene gesetzt.

                Handlung

                Der Müller und der Fischer haben einen Streit, den sie vor den König tragen: Wem gehört das Wasser des Baches? Doch bevor der König darüber ein Urteil fällen will, gibt er den beiden drei Rätsel auf, die sie bis zum nächsten Tag lösen müssen: Woraus zieht der Mensch den meisten Nutzen? Was ist so süß wie sonst nichts auf der Welt und wie heißt der schlimmste Feind des Menschen? Der Fischer ist verzweifelt, doch hat er eine Idee, wie er aus dem Schlamassel rauskommt: Er fragt einfach seine kluge Tochter Gretchen. Wie erwartet, löst sie das Rätsel in Nullkommanichts, und als er am nächsten Tag zum König kommt, ist der König von der Antwort des Fischers sehr beeindruckt. Der Müller dagegen wird ins Gefängnis geworfen. Der König bezweifelt aber, dass der Fischer von allein auf die Antwort gekommen ist. Nach einigem Zögern gesteht dieser dann auch, dass seine Tochter ihm geholfen habe und der König will nun das Mädchen unbedingt kennenlernen. Er lädt Gretchen aufs Schloss ein, aber: gefahren – nicht gefahren; bekleidet – nicht bekleidet; beschuht – nicht beschuht; gekämmt – nicht gekämmt; mit Geschenk und gleichzeitig ohne Geschenk, so soll sie zu ihm kommen.

                Das kluge Fischermädchen zögert nicht lang und baut sich einen Roller, mit dem sie ins Schloss fahren und gleichzeitig laufen kann. Ihre Mutter näht ihr ein Kleid aus Fischernetz und ihr Vater bereitet ein ungewöhnliches Geschenk vor. Als Gretchen dann endlich vor dem König steht, verliebt sich dieser sofort in sie und die beiden heiraten. Nur eins muss Gretchen ihrem Mann versprechen: sie dürfe sich niemals in seine Regierungsgeschäfte einmischen! 

                Nach vielen glücklichen Monaten wird der König Zeuge eines Streits zwischen einem Stuten- und einem Wallachhändler um ein Fohlen, das seiner Mutter weggelaufen ist und sich unter einen Wallach gelegt hat. Der König entscheidet zugunsten des Wallachhändlers und der verzweifelte Stutenhändler wendet sich im Geheimen an die kluge Königin. Trotz schlechten Gewissens und gegen ihr Versprechen, sich nicht einzumischen, rät sie dem Händler, wie er sein Fohlen zurückbekommen könne. Ihr Plan geht auf. Der König jedoch errät sofort, wer dem Stutenhändler geholfen hat und schickt seine Frau für ihre Einmischung zu ihren Eltern zurück. Mitnehmen darf sie nichts bis auf das, was ihr am liebsten in seinem Schlosse sei. Klug wie es ist, macht Gretchen den König beim Abschied betrunken, rollt ihn kurzerhand in einen Teppich und lässt ihn in die Fischerhütte bringen. Als der König dort am nächsten Morgen erwacht und Gretchen ihm sagt, ER sei ihr das liebste im ganzen Schloss, kehrt er glücklich mit ihr in sein Heim zurück. Weil sie aber so klug ist, viel klüger als er, macht er sie zur Regentin und als Rolleriana, die Erste, soll sie nun fortan die Geschicke des Reiches lenken, während er als Prinzgemahl ihr immer zur Seite stehen wird.

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