Junge Szene

Häuptling Abendwind

Jacques Offenbach

Buffo-Operette in einem Akt Text von Léon Battu und Philippe Gille, Deutsche Fassung von Bettina Bartz Für alle ab 12 Jahren – In deutscher Sprache

Eine Südseeinsel voller Kannibalen: Häuptling Abendwind hat Biberhahn, den Häuptling des Nachbarstammes, zu einem Festmahl eingeladen, um mit ihm über Staatsgeschäfte zu verhandeln. Nun fehlt nur noch eine adäquate Hauptspeise. Da kommt ihm der schiffbrüchige junge Mann, den er in Gesellschaft seiner Tochter Atala vorfindet, gerade recht. Atala aber hat sich bereits in den Fremden verliebt und er sich auch in sie. Dennoch: Gastfreundschaft geht vor, der Fremde muss gegessen werden! Während des Essens hält Häuptling Biberhahn plötzlich für seinen Sohn Arthur, der jeden Moment auf der Insel eintreffen müsste, um Atalas Hand an. Hat Abendwind etwa gerade seinen zukünftigen Schwiegersohn verspeist?

Spannung, Humor und Herz sind die Zutaten dieses ungewöhnlichen Festmahls. Daran hätte sicher auch der »Winnetou«-Autor Karl May seine Freude gehabt. »Häuptling Abendwind« (1857) ist eine echte Politsatire, entstanden in der Zeit, in der Napoleon III. die Republik Frankreich (wieder) in ein Kaiserreich überführte. Über 50 musikalische Einakter mit witzigem, zum Teil bizarren Inhalt und zeitkritischen Tendenzen komponierte Offenbach immer wieder vor, zwischen oder neben seinen abendfüllenden Operetten. Die absurde Verlegung dieser geistreichen Darstellung politischer Willkür in einen wilden Kulturkreis, kombiniert mit Offenbachs schmissiger Musik, traf genau den Nerv des Pariser Uraufführungs-Publikums und ist bis heute aktuell.

Die Dramaturgin Bettina Bartz hat eine neue, zeitgenössische Fassung geschrieben, die in Dresden zur Aufführung kommt.

Zusammenfassung

Eine Südseeinsel voller Kannibalen: Häuptling Abendwind hat Biberhahn, den Häuptling des Nachbarstammes, zu einem Festmahl eingeladen, um mit ihm über Staatsgeschäfte zu verhandeln. Nun fehlt nur noch eine adäquate Hauptspeise. Da kommt ihm der schiffbrüchige junge Mann, den er in Gesellschaft seiner Tochter Atala vorfindet, gerade recht. Atala aber hat sich bereits in den Fremden verliebt und er sich auch in sie. Dennoch: Gastfreundschaft geht vor, der Fremde muss gegessen werden! Während des Essens hält Häuptling Biberhahn plötzlich für seinen Sohn Arthur, der jeden Moment auf der Insel eintreffen müsste, um Atalas Hand an. Hat Abendwind etwa gerade seinen zukünftigen Schwiegersohn verspeist?

Spannung, Humor und Herz sind die Zutaten dieses ungewöhnlichen Festmahls. Daran hätte sicher auch der »Winnetou«-Autor Karl May seine Freude gehabt. »Häuptling Abendwind« (1857) ist eine echte Politsatire, entstanden in der Zeit, in der Napoleon III. die Republik Frankreich (wieder) in ein Kaiserreich überführte. Über 50 musikalische Einakter mit witzigem, zum Teil bizarren Inhalt und zeitkritischen Tendenzen komponierte Offenbach immer wieder vor, zwischen oder neben seinen abendfüllenden Operetten. Die absurde Verlegung dieser geistreichen Darstellung politischer Willkür in einen wilden Kulturkreis, kombiniert mit Offenbachs schmissiger Musik, traf genau den Nerv des Pariser Uraufführungs-Publikums und ist bis heute aktuell.

Die Dramaturgin Bettina Bartz hat eine neue, zeitgenössische Fassung geschrieben, die in Dresden zur Aufführung kommt.

Ausführliche Inhaltsangabe

Indianer-Spiele: »Wir essen keine Menschen. Wir essen nur Ausländer!«, verkündet Häuptling Abendwind selbstbewusst. Abendwind und sein Nachbar Häuptling Biberhahn sind verfeindet, seit der eine die Ehefrau des anderen verzehrt hat. Und umgekehrt. Doch nun wollen die beiden Häuptlinge ihre innige Feindschaft mit einem Festmahl beenden, das ihnen die Köchin Tapfere Eierschecke zubereiten soll. Glücklicherweise hat gerade am Morgen ein leckerer Fremder die Insel betreten. Dummerweise hat sich Abendwinds Tochter Atala vom Fleck weg in den Fremden verliebt. Und merkwürdigerweise sucht der Fremde – ein Friseur aus dem fernen Paris – seinen unbekannten Vater bei den Wilden. Die Gastfreundschaft verlangt, dass der Fremde gegessen wird – und doch keimen Zweifel darüber auf, wen oder was die Häuptlinge da auf ihrem Teller vorfinden …

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