Opera

Les Huguenots / Die Hugenotten

Giacomo Meyerbeer

Opéra in fünf Akten Text von Eugène Scribe und Émile Deschamps In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Eine einzige Nacht verwandelt die Stadt Paris in ein Totenhaus: In der Bartholomäusnacht 1572 ermorden die französischen Katholiken tausende ihrer Mitbürger, die als Hugenotten dem neuen Glauben der Reformation angehören. Eigentlich hatte die Hochzeit der katholischen Prinzessin Marguerite de Valois mit dem hugenottischen König Henri de Navarre die Zeit der religiösen Auseinandersetzungen beenden sollen. Doch die »Pariser Bluthochzeit« in der Bartholomäusnacht macht die Hoffnung auf Frieden zunichte. 260 Jahre später bringt Giacomo Meyerbeer in seiner Oper »Die Hugenotten« die Ereignisse auf die Bühne. Mit der Liebesgeschichte zwischen dem Hugenotten Raoul und der Katholikin Valentine führt er vor, wie ein religiöser Konflikt eskaliert und schließlich zu einem Massaker führt, in dem selbst familiäre Bindungen nicht mehr zählen. Die Uraufführung von »Die Hugenotten« am 29. Februar 1836 ist ein Schlüsselereignis der Operngeschichte. Die historischen Tableaus, die harten Kontraste zwischen Festtagsfreude und Pogromstimmung und die Beschleunigung der Handlung zur Katastrophe, all das wirkte auf die Zeitgenossen atemberaubend. Kaum eine Oper des 19. Jahrhunderts wurde so oft gespielt und zugleich von einer ganzen Generation von Opernkomponisten, zu denen neben Hector Berlioz auch Giuseppe Verdi und Richard Wagner gehören, nachgeahmt und weiterentwickelt.

Nachdem Giacomo Meyerbeers Opern nach dem Ersten Weltkrieg seltener auf den Spielplänen der Opernhäuser standen und zwischen 1933 bis 1945 in Deutschland gar nicht mehr gespielt wurden, erlebten seine Grand opéras in den vergangenen Jahren eine regelrechte Renaissance. Regisseur Peter Konwitschny, der 2016 für seine Inszenierung von Jacques Fromenthal Halévys »Die Jüdin«, dem Schwesterwerk der »Hugenotten«, mit dem deutschen Theaterpreis DER FAUST ausgezeichnet wurde, kehrt mit Meyerbeers Werk an die Semperoper zurück, wo er zuletzt 1999 inszenierte.

Summary

Eine einzige Nacht verwandelt die Stadt Paris in ein Totenhaus: In der Bartholomäusnacht 1572 ermorden die französischen Katholiken tausende ihrer Mitbürger, die als Hugenotten dem neuen Glauben der Reformation angehören. Eigentlich hatte die Hochzeit der katholischen Prinzessin Marguerite de Valois mit dem hugenottischen König Henri de Navarre die Zeit der religiösen Auseinandersetzungen beenden sollen. Doch die »Pariser Bluthochzeit« in der Bartholomäusnacht macht die Hoffnung auf Frieden zunichte. 260 Jahre später bringt Giacomo Meyerbeer in seiner Oper »Die Hugenotten« die Ereignisse auf die Bühne. Mit der Liebesgeschichte zwischen dem Hugenotten Raoul und der Katholikin Valentine führt er vor, wie ein religiöser Konflikt eskaliert und schließlich zu einem Massaker führt, in dem selbst familiäre Bindungen nicht mehr zählen. Die Uraufführung von »Die Hugenotten« am 29. Februar 1836 ist ein Schlüsselereignis der Operngeschichte. Die historischen Tableaus, die harten Kontraste zwischen Festtagsfreude und Pogromstimmung und die Beschleunigung der Handlung zur Katastrophe, all das wirkte auf die Zeitgenossen atemberaubend. Kaum eine Oper des 19. Jahrhunderts wurde so oft gespielt und zugleich von einer ganzen Generation von Opernkomponisten, zu denen neben Hector Berlioz auch Giuseppe Verdi und Richard Wagner gehören, nachgeahmt und weiterentwickelt.

Nachdem Giacomo Meyerbeers Opern nach dem Ersten Weltkrieg seltener auf den Spielplänen der Opernhäuser standen und zwischen 1933 bis 1945 in Deutschland gar nicht mehr gespielt wurden, erlebten seine Grand opéras in den vergangenen Jahren eine regelrechte Renaissance. Regisseur Peter Konwitschny, der 2016 für seine Inszenierung von Jacques Fromenthal Halévys »Die Jüdin«, dem Schwesterwerk der »Hugenotten«, mit dem deutschen Theaterpreis DER FAUST ausgezeichnet wurde, kehrt mit Meyerbeers Werk an die Semperoper zurück, wo er zuletzt 1999 inszenierte.

Complete Cast

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Semperoper – Förderstiftung

Making-of »Les Huguenots/Die Hugenotten«

Teil 1 – mit Regisseur Peter Konwitschny
Teil 2 – mit der Theatermalerin Romy Krüger
Teil 3 – mit dem Dirigenten Stefan Soltész
Teil 4 – mit den Sopranistinnen Venera Gimadieva (Marguerite) und Jennifer Rowley (Valentine)

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Selected Performance

  • Sunday 15.Mar.2020
  • Starting Time 18:00
  • Intervals zwei
  • End 22:00
  • Running Time 4 hours

  • Venue Semperoper Dresden

Free introductory talk

  • held in the Semper Opera House cellar 45 minutes before curtain-up

Cast

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Semperoper – Förderstiftung

Selected Performance

  • Wednesday 18.Mar.2020
  • Starting Time 19:00
  • Intervals zwei
  • End 23:00
  • Running Time 4 hours

  • Venue Semperoper Dresden

Free introductory talk

  • held in the Semper Opera House cellar 45 minutes before curtain-up

Cast

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Semperoper – Förderstiftung

Selected Performance

  • Saturday 21.Mar.2020
  • Starting Time 18:00
  • Intervals zwei
  • End 22:00
  • Running Time 4 hours

  • Venue Semperoper Dresden

Free introductory talk

  • held in the Semper Opera House cellar 45 minutes before curtain-up

Cast

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Semperoper – Förderstiftung