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»Great Expectations/Große Erwartungen«, so lautet der Titel von einem der berühmtesten Romane von Charles Dickens. Der Roman beschreibt die Lebenswege des Waisenkindes Pip und der Adoptivtochter Estella, die nach einem äußerst wechselvollen Leben und entgegen aller Wahrscheinlichkeit am Ende miteinander glücklich werden. Dickens hatte den Ausgang ursprünglich tragisch konzipiert und wurde für diese Wendung hin zum Guten von George Bernard Shaw scharf kritisiert. Ich selbst kann mich diesem Urteil nicht anschließen. Dem Glauben an das Happy End wohnt eine große Kraft inne, die uns auch in schwierigen Zeiten die Zuversicht behalten lässt. Und wo, wenn nicht in den Künsten, können, dürfen und müssen wir an das Gute glauben und nach dem Wahren suchen?

Für die Spielzeit 2021/22 haben wir nicht nur große Erwartungen, sondern uns auch viel vorgenommen. Die pandemiebedingte Spielpause führt dazu, dass wir ausgefallene Produktionen nun als zusätzliche Premieren herausbringen: Freuen Sie sich also auf insgesamt 15 Neuproduktionen in Oper und Ballett!

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Ballettdirektor Aaron S. Watkin blickt in dieser Spielzeit auf 15 Jahre Semperoper Ballett zurück und feiert das mit zwei Premieren. Zunächst mit dem mehrteiligen Abend »A Collection of Short Stories« mit Choreografien von William Forsythe, Aaron S. Watkin, David Dawson, Jorma Elo und Nicholas Palmquist. Im Sommer 2022 bringt dann Johan Inger mit »Peer Gynt« seine zweite abendfüllende Choreografie bei uns heraus. Diese Arbeiten stehen nicht nur für wegweisende Positionen des Tanzes und des zeitgenössischen Balletts; die Choreografen haben teilweise schon viele Jahre eine enge Verbindung zum Semperoper Ballett, die Aaron S. Watkin durch seine kluge Spielplangestaltung aufbauen konnte. Happy Birthday und vielen Dank!

In der Oper eröffnen und beenden wir die Spielzeit mit Inszenierungen von Peter Konwitschny: »Norma«, Vincenzo Bellinis Meisterwerk des Belcanto, kommt erstmals seit 1904 als Neuinszenierung wieder auf die Bühne der Semperoper, und mit Dmitri Schostakowitschs Polit-Groteske »Die Nase« von 1930 beschließen wir die Saison. Dazwischen erwartet Sie ein abwechslungsreicher Premierenreigen: Damiano Michieletto, international gefragter Regisseur, inszeniert mit »La Cenerentola « von Gioachino Rossini erstmals in der Semperoper, ebenso Immo Karaman, der die Uraufführung von Torsten Raschs Oper »Die andere Frau« szenisch realisiert. Lange nicht mehr im Repertoire war Giuseppe Verdis unsterbliches Spätwerk »Aida«. Katharina Thalbach inszeniert, Christian Thielemann deutet das Werk musikalisch – übrigens zum ersten Mal – zusammen mit einem hochkarätigen Gesangsensemble. Und endlich kommen nun die beiden verschobenen Produktionen »Don Carlo« – als Koproduktion mit den Osterfestspielen Salzburg – in der Regie von Vera Nemirova sowie »Madama Butterfly« in Kooperation mit Tokyo und Kopenhagen bei uns heraus. Damit stellt sich auch der Japaner Amon Miyamoto – in seiner Heimat der wichtigste Opernregisseur – in der Semperoper vor. Er hat zusammen u.a. mit dem kürzlich verstorbenen Stardesigner Kenzō Takada eine ganz eigene Sicht auf diesen von kulturellen Spannungen geprägten Stoff erarbeitet. International gefragt und mit vielen Preisen bedacht, ist der Regisseur Christof Loy, der mit seiner hochgelobten und psychologisch feinfühligen Inszenierung von Antonín Dvořáks »Rusalka« – einer Koproduktion mit dem Teatro Real Madrid – in der Semperoper debütiert.

In Semper Zwei zeigen wir insgesamt fünf Produktionen, darunter die Deutsche Erstaufführung von Luciano Chaillys Vertonung von Eugène Ionescos Klassikers des absurden Theaters »Die kahle Sängerin« in der Regie von Barbora Horáková und Udo Zimmermanns Kammeroper »Weiße Rose« in der Regie von Stephan Grögler. Als neues Musiktheater für Kinder inszeniert die junge Regisseurin Annika Nitsch Zad Moultakas »Drei miese, fiese Kerle« und Manfred Weiß sorgt mit seiner Adaption der »Blues Brothers« sowie Stephen Sondheims tiefsinnig- komischer Musical-Märchen-Parodie »Into the Woods/Ab in den Wald« für Tempo, Blues und Witz.

Rückblickend möchte ich mich nun bei Ihnen bedanken, die Sie uns über die schwierigen Monate so wunderbar die Treue gehalten haben; aber auch bei all den Mitarbeiter*innen, die nicht den Langmut verloren und unermüdlich weiter daran gearbeitet haben, dass wir Ihnen, liebes Publikum, nun wieder ein reichhaltiges künstlerisches Programm darbieten können. Mein ganz besonderer Dank gilt unserem Technischen Direktor Jan Seeger, der als Corona-Beauftragter unermüdlich die wechselnden Bestimmungen in Hygienekonzepte umgesetzt hat.

Mit umso größerer Vorfreude blicken wir auf eine neue Saison, und wir schätzen uns glücklich, dass wir mit dem Fotokünstler Thomas Ruff erneut einen Künstler von Weltrang dafür gewinnen konnten, uns für dieses Heft und für unsere Premieren ausgewählte Motive zur Verfügung zu stellen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch, Ihre Neugier und eine erfüllte Spielzeit 2021/22 mit Happy End!

Ihr Peter Theiler
Intendant der Sächsischen Staatsoper Dresden

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Die Geschichte der Oper in Dresden geht auf die Eröffnung eines ersten Opernhauses 1667 zurück.

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