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Werkeinführungen

Der Opernführer zum Zuhören: In den Werkeinführungen erläutern die Dramaturg*innen der Semperoper Dresden Wissenswertes zur jeweiligen Oper oder Ballett, erklären Hintergründe der Inszenierung, geben Hinweise zur Musik und vieles mehr.

Die Online-Opernführer finden Sie auf den jeweiligen Stückseiten oder hier alphabetisch sortiert.

A Collection of Short Stories

»A Collection of Short Stories« lautet der Titel des mehrteiligen Ballettabends, der das 15-jährige Jubiläum von Ballettdirektor Aaron S. Watkin mit dem Semperoper Ballett feiert. Im Online-Opernführer gibt Dramaturgin Bianca Heitzer einen Einblick in das Programm des Abends und berichtet über die Entstehung und Besonderheiten der einzelnen Kreationen sowie über die Uraufführung von Choreograf Nicholas Palmquist.

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Arabella

»Arabella« ist die sechste von insgesamt neun Uraufführungen, die Richard Strauss in Dresden herausbrachte und aufgrund ihrer Ansiedlung im Wiener Adelsmilieu und dem melancholischen Unterton gern mit Strauss‘ berühmtester Oper »Der Rosenkavalier« verglichen wird. Die Regisseurin Florentine Klepper versetzt die Handlung in ein ehemals hochherrschaftliches Hotel, dessen Verfall mit dem drohenden finanziellen Ruin der Familie Arabellas gleichzusetzen ist, und sich während der Annäherung von Arabella und Mandrika schließlich in einen traumhaften Ballsaal verwandelt. Operndramaturgin Juliane Schunke gibt Einblicke in die Entstehung und die Hintergründe des Werkes und der aktuellen Produktion.

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Capriccio

Es ist der alte Streitfall der Musikgeschichte, den Richard Strauss in seiner letzten Oper »Capriccio« von 1942 verhandelt: Wort oder Musik? Wem gebührt der Vorrang in der Oper? Und was hat das Ganze mit der Frage zu tun, wem die Gräfin Madeleine ihre Liebe schenkt? Diesen und anderen Fragen spürt Dramaturg Johann Casimir Eule in der Werkeinführung nach und umreißt das weite Themen- und Assoziationsfeld mit dem sich der Komponist von der Welt der Oper verabschiedet hat – und auf welche Zeitreise die Neuinszenierung von Jens-Daniel Herzog den Zuschauer mitnimmt.

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Cavalleria rusticana / Pagliacci

Die einaktige Oper »Cavalleria rusticana« von Pietro Mascagni wird praktisch seit ihrer Uraufführung 1890 in Rom als Doppelabend mit dem nur zwei Jahre jüngeren Drama »Pagliacci« (Der Bajazzo) von Ruggero Leoncavallo aufgeführt. Beide Opern verbindet das Thema unerwiderter Liebe und mörderischer Eifersucht im musikalischen Gewand eines bis in die Feinheiten ausgearbeiteten menschlichen Psychogramms. In kaum einem Werk des Musiktheaters werden die menschlichen Leidenschaften Süditaliens so glutvoll auf die Bühne gebracht wie in diesen beiden Opernkrimis. Operndramaturgin Juliane Schunke gibt Einblicke in die Entstehung und die märchenhafte Erfolgsgeschichte dieser beiden Kriminalopern, die Film- und Opernregisseur Philipp Stölzl 2015 so eindrucksvoll und bildgewaltig in Szene gesetzt hat. 

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Der fliegende Holländer

1843 wurde Richard Wagners romantische Oper »Der fliegende Holländer« in Dresden unter dem Dirigat des Komponisten uraufgeführt. Seither gehört das Werk zum Stammrepertoire der Semperoper. Chefdramaturg Johann Casimir Eule führt in die Oper, ihre Entstehung und vor allem in die spannende Neudeutung von Regisseurin Florentine Klepper ein, die in einem Akt emanzipatorischer Umdeutung den rastlosen Fliegenden Holländer zur Erlöserfigur für Senta werden lässt.

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Der Freischütz

Kaum eine Oper ist so eng mit Dresden, seinen Landschaften und der Semperoper verbunden, wie Carl Maria von Webers romantische Oper »Der Freischütz« von 1821. Johann Casimir Eule führt in die romantische Welt des Werkes ein und erläutert, warum Carl Maria von Webers Wirken als Musikdirektor des »Deutschen Operndepartements« noch heute von Bedeutung. Vor allem aber schlägt er den Bogen zur Neudeutung des Werkes durch Regisseur Axel Köhler, dem zwei Aspekte besonders am Herzen liegen: Der Bezug des Werkes zu Dresden und die generationenübergreifende Erfahrung des Kriegstraumas.

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Der Rosenkavalier

Die Uraufführung von Richard Strauss’ »Der Rosenkavalier« 1911 ist eines der wichtigsten musikhistorischen Ereignisse an der Semperoper. Dramaturg Kai Weßler erläutert Hintergründe des Werkes und der aktuellen Produktion.

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Die Fledermaus

Am Ende von Johann Strauss’ Wiener Operette »Die Fledermaus« huldigen alle – ob genarrt oder nicht – im Rausch der Nacht dem Champagner als alles egalisierender Macht. Vielleicht die einzige Lösung, um dem kollektiven Spiel von Maskerade und Weltflucht, Ehebruch und Haftantritt, persönlicher Kränkung und »Rache der Fledermaus«, das sich in verschlungenen Wegen vor den amüsierten Augen und Ohren des Publikums abspielt, zu entkommen? Aber auch die Wege, die zur »Königin der Operette« führen, sind vielfältig und spannend zu verfolgen. Mehr dazu im Opernführer online von Johann Casimir Eule.

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Die kahle Sängerin

Mit »Die kahle Sängerin« wird Semper Zwei zur Bühne des Absurden Theaters. Die 1986 in Wien uraufgeführte Kammeroper aus der Feder des italienischen Komponisten Luciano Chailly nach dem gleichnamigen Schauspiel von Eugène Ionesco erlebt in Dresden in der Regie von Barbora Horáková ihre Deutsche Erstaufführung. Operndramaturgin Juliane Schunke gibt Einblicke in die Hintergründe und Entstehung dieser besonderen Oper, deren Libretto auf einem Anti-Theaterstück basiert und den Zuschauer direkt in das spießige englische Wohnzimmer der Familie Smith führt. 

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Die tote Stadt

Tod, Trauer und Traum sind die Themen von Erich Wolfgang Korngolds »Die tote Stadt«. Dramaturg Kai Weßler erläutert Hintergründe zum Werk und zur aktuellen Inszenierung.

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Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozarts »Die Zauberflöte« ist nicht nur an der Semperoper Dresden die meistgespielte Oper. Anlässlich der Neuinszenierung von Josef Ernst Köpplinger gibt Dramaturg Johann Casimir Eule Einblick in die Entstehung und Gestalt des Werkes, erläutert den Einfluss der damals in Wien populären Kasperl- und Zauberopern sowie Emanuel Schikaneders Theatergeschick und beschreibt die Anfänge der »Zauberflöte« in Dresden.

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Don Carlo

Giuseppe Verdis »Don Carlo« handelt von der Sehnsucht nach persönlicher und politischer Freiheit in einem autoritären Regime. Dramaturg Kai Weßler erläutert Hintergründe des Werkes und der Inszenierung. 

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Don Giovanni

Wolfgang Amadeus Mozarts Oper steht in der Semperoper in einer Inszenierung von Andreas Kriegenburg auf dem Spielplan. Dramaturg Kai Weßler erläutert Hintergründe von Werk und Inszenierung.

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Eugen Onegin

Die Oper »Eugen Onegin« nach dem gleichnamigen Roman von Alexander Puschkin ist vielleicht das persönlichste Werk Pjotr Tschaikowskys. Dramaturg Kai Weßler erläutert Hintergründe von Werk und Inszenierung.

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Hänsel und Gretel

Engelbert Humperdincks »Hänsel und Gretel« ist eine der beliebtesten und meistgesielten Opern, die Kinder wie Erwachsene gleichermaßen in ihren Bann zieht. Dramaturgin Bianca Heitzer gibt einen Einblick in die fantasievolle und märchenhafte Inszenierung der Regisseurin Katharina Thalbach und erläutert die literarischen Vorbilder, die musikalischen Besonderheiten sowie den Entstehungskontext des Werks.

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Il barbiere di Siviglia

Seit ihrer Premiere 2008 gehört die Neuinszenierung von Gioachino Rossinis »Il barbiere di Siviglia« zu einer der erfolgreichsten Produktionen der Semperoper. In der Werkeinführung resümiert Chefdramaturg Johann Casimir Eule die turbulente Handlung, schlägt einen Bogen von der Commedia dell’Arte zur Figurenkonstellation des Werkes, beleuchtet die musikgeschichtliche Stellung des Werkes und erläutert den Inszenierungsansatz von Regisseur Grischa Asagaroff und seinem Team.

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La bohème

Giacomo Puccinis berühmteste Oper »La bohème« gehört in der Inszenierung nach Christine Mielitz aus dem Jahr 1983 zu den am meisten gespielten Klassikern der Dresdner Semperoper. Im Online-Opernführer gibt Operndramaturgin Juliane Schunke Einblicke in die Entstehungsgeschichte und Wirkung der 1896 in Turin uraufgeführten Oper, die im Pariser Studenten- und Künstlermilieu spielt und auf dem autobiografischen Roman »Les scènes de la vie de bohème« von Henri Murger basiert.

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La Cenerentola

»La Cenerentola / Aschenputtel« ist die nach dem »Barbier von Sevilla« meistgespielte Oper Gioachino Rossinis, des Königs der komischen Oper. Doch Rossini und sein Librettist Jacopo Ferretti sind in ihrer Fassung des berühmten »Aschenputtel«-Stoffs nicht nur auf eine gute Geschichte mit guter Unterhaltung und Witz aus, sondern verleihen ihren Figuren ein sehr menschliches Antlitz, das nicht nur zum (mit)lachen, sondern auch zum mitfühlen oder gar -leiden einlädt. Operndramaturgin Juliane Schunke gibt Einblicke in die Hintergründe und Entstehung dieser »menschlichsten aller Komödien Rossinis« in der Regie von Damiano Michieletto. 

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Madama Butterfly

Giacomo Puccinis »Madama Butterfly« ist einer der Evergreens der Oper. Große Gefühle, tiefe Tragik, orchestraler Klangrausch und der ewige Reiz des Exotischen … Dramaturg Johann Casimir Eule führt in die Hintergründe der Entstehungsgeschichte ein, beleuchtet die Ambivalenzen des Werkes und beschreibt, wie genau sich der Komponist um die richtige musikalische Couleure locale seiner »tragedia giapponese« bemühte.  

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Norma

Vincenzo Bellinis »Norma« ist die tragische Geschichte einer Frau in einem hohen politischen Amt. Dramaturg Kai Weßler erläutert Hintergründe zum Werk und zur Inszenierung.

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Otello

Mit der Liebestragödie um »Othello, the Moor of Venice« schuf William Shakespeare einst eine zeitlose Parabel auf die Gefährdung der Liebe durch die Macht der Intrige und der Eifersucht. Und Giuseppe Verdi hat mit seiner Oper »Otello« auf das Libretto des Shakespeareverehrers und Wagnerfans Arrigo Boito eine der wohl emotional packendsten Literaturopern komponiert. Johann Casimir Eule führt in die spannende Genese des Verdi’schen Spätwerks ein, zeigt die Weiter-Entwicklung auf, die der Komponist hier noch einmal genommen hat und schlägt den Bogen zur Inszenierung von Vincent Boussard im Bühnenraum von Vincent Lemaire und mit den Kostümen von Christian Lacroix.

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Rigoletto

Giuseppe Verdis »Rigoletto« beginnt mit einem Fest und endet mit einem Mord. Der Regisseur Nikolaus Lehnhoff hat die Oper über die schicksalhaften Fall des Hofnarren Rigoletto, mit der Verdi 1851 der endgültige Durchbruch als führender italienischer Opernkomponist seiner Zeit gelang, an der Semperoper inszeniert. Dramaturg Kai Weßler berichtet über Hintergründe des Werkes und der Inszenierung.

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Schwanensee

Das Ballett »Schwanensee« in der Choreografie von Marius Petipa und Lew Iwanow zur Komposition von Pjotr I. Tschaikowski zählt heute weltweit zu den großen Klassikern des Handlungsballetts. Wie das Werk entstand, sein spannender Weg zu seiner heutigen Form und welche Aspekte Choreograf Aaron S. Watkin bei seiner Interpretation wichtig waren, davon berichtet im Ballettführer Dramaturg Johann Casimir Eule. 

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Tannhäuser

Richard Wagners »Tannhäuser« stellt einen Menschen auf der Suche nach dem Unendlichen, dem Traumziel der romantischen Sehnsucht, in den Mittelpunkt. Dramaturg Kai Weßler erläutert Hintergründe zu Werk und Inszenierung. 

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Weiße Rose

Udo Zimmermanns »Weiße Rose« ist bis heute eine der erfolgreichsten Kammeropern. Sensibel und subtil handelt sie von den Widerstandskämpfern Hans und Sophie Scholl in den letzten Stunden vor ihrer Hinrichtung. Anlässlich der Neuinszenierung von Stephan Grögler in Semper Zwei gibt Dramaturgin Bianca Heitzer Einblicke in die Entstehung und Struktur des Werks und erläutert Zusammenhänge zwischen den historischen Vorbildern und den Figuren im Stück.

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