WEBVTT

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In wenigen Momenten über „Falstaff“ zu sprechen,
ist praktisch unmöglich.

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Ich kann nur sagen, dass Verdi in „Falstaff“
musikalisch und theatralisch

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meisterhaft jeden erdenklichen Geisteszustand
des menschlichen Wesens heraufbeschworen hat.

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Alle Gefühle und ihre Gegenteile: Liebe und Hass,
Freude und Trauer – in „Falstaff“ steckt alles.

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Ich spiele und singe die Rolle der Mrs. Alice Ford;

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ich mag diese Figur sehr. Sie ist eine brillante,
intelligente Frau

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und ganz anders als Verdis tragische Heldinnen.

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Ich glaube, dass sie zusammen mit Falstaff die
beiden treibenden Kräfte der gesamten Szene sind.

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Und sie ist auch die weibliche
Anführerin der Frauengruppe.

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Durch diese große Komplizenschaft zwischen ihnen
machen sie sich nicht nur über Falstaff lustig,

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sondern auch über ihren Mann,
der an ihrer Treue zweifelt.

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Es ist von Anfang bis Ende
ein außergewöhnliches Werk,

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es beginnt mit einem Lachen und
endet mit Perfektion.

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Aber Verdi, Shakespeare und Boito –
das ist ein unfehlbares Trio. Sie sind perfekt.

