﻿WEBVTT

00:00:15.000 --> 00:00:18.291
Ja. Also hier in der Notenbibliothek
der Semperoper sein zu dürfen.

00:00:18.291 --> 00:00:21.208
Und da diese ganze Tradition zu sehen,
ist schon was ganz Besonderes.

00:00:21.208 --> 00:00:24.541
Gerade wo so viele Strauss Partituren
und so viel originales

00:00:24.625 --> 00:00:27.833
Aufführungsmaterial liegt
und man da rein schauen kann

00:00:28.166 --> 00:00:31.166
was wurde da damals bezeichnet,
was wurde da gemacht?

00:00:36.333 --> 00:00:41.791
Und jetzt ganz konkret diese Ausgabe
von Intermezzo zu begutachten

00:00:42.166 --> 00:00:46.500
und wie wenig da eigentlich drinsteht,
was da vor 100 Jahren uraufgeführt wurde.

00:00:46.791 --> 00:00:49.791
Schon sehr faszinierend.

00:00:55.708 --> 00:00:56.666
Der Titel Intermezzo

00:00:56.666 --> 00:01:00.500
bezieht sich hier ja auf eine Vielzahl
verschiedener Parameter.

00:01:00.958 --> 00:01:05.250
Einerseits natürlich am plakativsten
die sinfonischen Zwischenspiele,

00:01:05.250 --> 00:01:10.041
die sich über die ganze Oper erstrecken,
die aber nur technisch gesehen

00:01:10.041 --> 00:01:13.041
ein Zwischenspiel darstellen.

00:01:21.875 --> 00:01:23.708
Die Zwischenspiele sind tatsächlich

00:01:23.708 --> 00:01:27.083
immer Kommentar oder Fortführung
der Handlung,

00:01:27.333 --> 00:01:31.041
wenn sie eine Szene beschließen
oder in die nächste überleiten

00:01:31.250 --> 00:01:33.000
und so einleiten.

00:01:33.000 --> 00:01:36.000
Da sind diese Zwischenspiele
also keinesfalls nur

00:01:36.125 --> 00:01:39.125
ein kurzes Paradestück fürs Orchester,

00:01:39.375 --> 00:01:43.041
während auf der Bühne gebaut wird, sondern
wirklich handlungstragende Elemente.
