Oper

Josefine Göhmann

Solistin (Gast)

Die deutsch-chilenische Sopranistin Josefine Göhmann absolvierte ihr Gesangsstudium bei Carol Richardson sowie in den Liedklassen von Justus Zeyen und Jan Philip Schulze an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Zudem besuchte sie Meisterkurse bei Juliane Banse, Fernando Turina, Charlotte Lehmann und Thomas Quasthoff. In den Spielzeiten 2016/17 und 2017/18 war Josefine Göhmann Mitglied im Opernstudio der Opéra national de Lyon: Im Rahmen des Festival Mémoires war sie in »L’incoronazione di Poppea« in der Titelpartie und als Drusilla/Virtù unter der Musikalischen Leitung von Sébastien d’Hérin zu erleben, ebenso an der Opéra du Château de Versailles im April 2017. Die Partie der Cefisa (»Ermione«) interpretierte sie unter der Leitung von Alberto Zedda im November 2016 an der Opéra national de Lyon und im Théâtre des Champs-Élysées in Paris. Im Januar 2018 war sie als Blumenmädchen in der französischen Erstaufführung der Zemlinsky-Oper »Der Kreidekreis« unter der Musikalischen Leitung Lothar Koenigs’ und in der Regie Richard Brunels in Lyon zu erleben. Im April 2018 folgte ihr Debüt beim Festival Printemps des Arts in Monte-Carlo als Deuxième Fille in Edison Denisovs »Les quatre jeunes filles«. Im Oktober 2018 sang sie im Rahmen des Artists-in-Residence Programms von KulturKontakt Austria im REAKTOR/Wien mit dem Ensemble Reconsil unter der Leitung des Komponisten und Dirigenten Roland Freisitzer die europäische Erstaufführung der lyrischen Szene »tatalà« von Feliz Anne Reyes Macahis sowie die Uraufführung »Verfall der Vernunft« von Martin Herraiz. Bei den 69. Sommerlichen Musiktagen Hitzacker war sie mit Liedern aus Messiaens »Harawi« zu erleben, im Piano Salon Christophori Berlin mit Liedern von Poulenc, begleitet von der Pianistin Lauma Skride. Josefine Göhmann war Semifinalistin des Concorso Internationale Musica Sacra in Rom (2014), Teilnehmerin des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD (München 2015), des Concours de Genève (2016), Preisträgerin der Kammeroper Schloss Rheinsberg (2016) und Finalistin des Richard-Strauss-Gesangswettbewerbs in München (2018). Im Frühjahr 2019 verkörpert Josefine Göhmann die in den Sopranschlüssel transferierte, hochvirtuose Kastraten-Partie des Inka-Königs Palmoro in Luigi Cherubinis lange verschollen geglaubtem Frühwerk »Idalide« mit den Thüringer Symphonikern unter der Musikalischen Leitung von Oliver Weder.

Biographie

Die deutsch-chilenische Sopranistin Josefine Göhmann absolvierte ihr Gesangsstudium bei Carol Richardson sowie in den Liedklassen von Justus Zeyen und Jan Philip Schulze an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Zudem besuchte sie Meisterkurse bei Juliane Banse, Fernando Turina, Charlotte Lehmann und Thomas Quasthoff. In den Spielzeiten 2016/17 und 2017/18 war Josefine Göhmann Mitglied im Opernstudio der Opéra national de Lyon: Im Rahmen des Festival Mémoires war sie in »L’incoronazione di Poppea« in der Titelpartie und als Drusilla/Virtù unter der Musikalischen Leitung von Sébastien d’Hérin zu erleben, ebenso an der Opéra du Château de Versailles im April 2017. Die Partie der Cefisa (»Ermione«) interpretierte sie unter der Leitung von Alberto Zedda im November 2016 an der Opéra national de Lyon und im Théâtre des Champs-Élysées in Paris. Im Januar 2018 war sie als Blumenmädchen in der französischen Erstaufführung der Zemlinsky-Oper »Der Kreidekreis« unter der Musikalischen Leitung Lothar Koenigs’ und in der Regie Richard Brunels in Lyon zu erleben. Im April 2018 folgte ihr Debüt beim Festival Printemps des Arts in Monte-Carlo als Deuxième Fille in Edison Denisovs »Les quatre jeunes filles«. Im Oktober 2018 sang sie im Rahmen des Artists-in-Residence Programms von KulturKontakt Austria im REAKTOR/Wien mit dem Ensemble Reconsil unter der Leitung des Komponisten und Dirigenten Roland Freisitzer die europäische Erstaufführung der lyrischen Szene »tatalà« von Feliz Anne Reyes Macahis sowie die Uraufführung »Verfall der Vernunft« von Martin Herraiz. Bei den 69. Sommerlichen Musiktagen Hitzacker war sie mit Liedern aus Messiaens »Harawi« zu erleben, im Piano Salon Christophori Berlin mit Liedern von Poulenc, begleitet von der Pianistin Lauma Skride. Josefine Göhmann war Semifinalistin des Concorso Internationale Musica Sacra in Rom (2014), Teilnehmerin des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD (München 2015), des Concours de Genève (2016), Preisträgerin der Kammeroper Schloss Rheinsberg (2016) und Finalistin des Richard-Strauss-Gesangswettbewerbs in München (2018). Im Frühjahr 2019 verkörpert Josefine Göhmann die in den Sopranschlüssel transferierte, hochvirtuose Kastraten-Partie des Inka-Königs Palmoro in Luigi Cherubinis lange verschollen geglaubtem Frühwerk »Idalide« mit den Thüringer Symphonikern unter der Musikalischen Leitung von Oliver Weder.

Josefine Göhmann
In folgenden Stücken mitwirkend: