Biografie
Oper

Gerd Amelung

Choreinstudierung

Nach Studien in Weimar und an der Schola Cantorum Basiliensis arbeitet Gerd Amelung seit 2004 als freischaffender Cembalist, Ensembleleiter und Vocal Coach. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit ist das Coaching und die musikalische Beratung verschiedener Opernhäuser. So war er Gast am Staatstheater am Gärtnerplatz München sowie am Theater Bonn und dem Staatstheater Nürnberg. 2018 zeichnete er an der Semperoper Dresden für die Einstudierung des Chors in Jean-Philippe Rameaus »Platée« verantwortlich und spielte in der Produktion unter der Leitung von Paul Agnew Cembalo. Mit seinem eigenen Ensemble »I Porporini« widmet er sich dem Opernrepertoire des 18. Jahrhunderts. Seit 2018 verantwortet er zusätzlich als künstlerischer Leiter den »Güldenen Herbst – Festival Alter Musik in Thüringen«. Seit 2006 verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit dem Dirigenten und Lautenisten Wolfgang Katschner. Von 2016 bis 2019 war er bei der lautten compagney BERLIN als dessen Assistent für die Entwicklung neuer Programme, die Betreuung der CD-Produktionen und das Sängercasting zuständig; außerdem begleitete er deren Opernproduktionen als Repetitor und Cembalist. Von 2005 bis 2018 unterrichtete Amelung außerdem als Lehrbeauftragter barocke Stilistik für Sänger und Cembalo an der Musikhochschule Franz Liszt Weimar und war mehrfach als Dozent im Barockopern-Kurs der Weimarer Meisterkurse engagiert. Als Dirigent war er nach Nachdirigaten am Theater Heidelberg 2018 am Ekhof-Theater Gotha mit Johann Adolf Hasses »Marc’Antonio e Cleopatra« zu erleben. In der Spielzeit 2019/20 leitet er am Deutschen Nationaltheater Weimar die Produktion von Monteverdis »Il ritorno d’Ulisse in patria« und übernimmt an der Semperoper die Choreinstudierung zu Pina Bauschs Tanzoper »Iphigenie auf Tauris« sowie von Henry Purcells »Funeral Sentences for Queen Mary« für das Gedenkkonzert der Staatskapelle Dresden am 13./14. Februar 2020 unter Leitung von Daniel Harding.