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Andreas Berger

Fast 30 Jahre ist Andreas Berger bei Hörfunk und Fernsehen. Den Robert-Geisendörfer-Preis hat es ihm eingebracht und eine Nominierung für den Deutschen Radiopreis. Der in DDR-Tagen studierte Journalist ist ein aus dem Mauerbaujahr gebürtiger Dresdner und darum seit vielen Jahren damit beschäftigt, Oktober für Oktober die sächsischen Wörter des Jahres zu küren. Hauptsächlich interessieren ihn aber gute Bücher, besuchenswerte Ausstellungen und anregende Theaterinszenierungen. Wer, wie er, Kunst und Kultur verfallen ist, spürt Unbehagen, dass Dresden nicht mehr als Kunststadt in aller Munde ist, sondern als Montagabendausflugsziel für Pegida-Spaziergänger. Da sucht er dann nicht nur nach Gesprächspartnern zu diesem Thema für seine wöchentliche Kultursendung »Aufgefallen – Das sächsische Kulturmagazin«, sondern setzt sich hin und schreibt Zeile für Zeile, dass sich in Dresden endlich etwas ändern muss.

Andreas Berger