Initiative weltoffenes Dresden

Programm


Staatsschauspiel Dresden
Mittwoch, 15.01., Kleines Haus 1
ca. 20:30 Uhr, im Anschluss an die Vorstellung »Ein Exempel«
(die Vorstellung beginnt um 18:30 Uhr)
EXEMPEL-FORUM 4

 
Podiumsgespräch zu »Ein Exempel. Mutmaßungen über die sächsische Demokratie« von Lutz Hübner und Sarah Nemitz im Kleinen Haus.
Als A, ein Familienvater Mitte dreißig, den Kassendienst im linksalternativen Veranstaltungszentrum übernimmt, läuft das Konzert bereits, als eine Gruppe Neonazis vor dem Eingang zu stören beginnt. A stellt sich den Störenfrieden entgegen, doch die Situation eskaliert. Die Autoren Lutz Hübner und Sarah Nemitz thematisieren den Umgang von Justiz, Polizei, Politik und Öffentlichkeit mit Fällen rechter und linker Gewalt in Sachsen. Im Umfeld von Ein Exempel. Mutmaßungen über die sächsische Demokratie öffnet sich das Theater als Denk- und Streitraum: Im EXEMPEL-Forum 4 am 15. Januar diskutieren Andrea Franke (Staatssekretärin der Justiz); Falk Neubert (MdL; DIE LINKE), der sich im Februar 2011 an den Blockaden gegen den Naziaufmarsch beteiligte und danach juristisch belangt wurde; Lars Rohwer (MdL; CDU) sowie Albrecht Pallas (MdL; SPD und ursprünglich Kriminaloberkommissar in Dresden) über politische Strategien gegen Erscheinungsformen des Extremismus‘ in Sachsen.
Moderation: Frank Richter (Leiter der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung).


Landesbühnen Sachsen Radebeul/Studiobühne
24.01., ab 20 Uhr
GESPRÄCHSRUNDE zum Thema »Für eine weltoffene Gesellschaft«
im Anschluss an die Vorstellung »Ein Winter unterm Tisch«

Im Anschluss an die Vorstellung »Ein Winter unterm Tisch« um 20:00 Uhr auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen bieten wir für alle interessierten Zuschauer und Mitarbeiter ab ca. 21: 30 Uhr ein Gespräch zum Thema »Für eine weltoffene Gesellschaft«. Hier sollen Experten konkrete Antworten auf drängende Fragen der aktuellen Debatte geben. Ein Vertreter/in des Bündnisses Buntes Radebeul wird mit dabei sein, Vertreter weiterer Flüchtlingshilfe-Organisationen sind angefragt. Unter anderem soll konkret darüber diskutiert werden in Kooperation mit dem Bündnis Buntes Radebeul und dem Asylbewerberheim in Radebeul-Naundorf regelmäßige Veranstaltungen und Patenschaften einzurichten.
Roland Topor erzählt in seinem Stück »Ein Winter unterm Tisch« die zauberhaft poetische Geschichte des Migranten Dragomir, der unter dem Tisch der französischen Übersetzerin Florence ein Obdach findet.


Militärhistorisches Museum Dresden
Montag, 26.01., 19 Uhr
FORUM MUSEUM – »Zerstörung und die Macht der Erinnerung«
mit Alfred Grosser (Publizist und Soziologe), Eveline Grossman-Thau (Rabbinerin).


Die Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg, der Frieden am 8. Mai 1945 und der radikale Wandel der Nachkriegsordnung am 9. November 1989 gehören zu den prägendsten Zäsuren des vergangenen Jahrhunderts. All diese Ereignisse schnitten gewaltsam durch den Lauf unserer Geschichte und prägen die kollektive Erinnerung bis heute. Doch die Sichtweisen auf unsere Vergangenheit ändern sich. In einer neuen Reihe »Gewalt und die Macht der Erinnerung« betrachten das Militärhistorische Museum und die Konrad-Adenauer-Stiftung, wie wir uns historischen Daten nähern. Wie prägen individuelle Erlebnisse unsere Erinnerung, welche Rolle spielen wissenschaftliche Erkenntnisse? Wie wurde Gewalt benutzt, um historische Erinnerungen zu beeinflussen? Am ersten Abend der Reihe werfen wir einen Blick auf den Zweiten Weltkrieg. Die noch nie dagewesene Zerstörung menschlichen Lebens und der Untergang zivilisatorischer Maßstäbe formen die gemeinsame Identität bis heute.
Erste Veranstaltung in der Reihe »Gewalt und die Macht der Erinnerung« des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr und der Konrad-Adenauer-Stiftung.
www.mhmbw.de


Hochschule für Musik Dresden – Hochschule für Bildende Künste Dresden – Palucca Hochschule für Tanz
Samstag, 31.01., 17 Uhr
Konzertsaal der HfM Dresden, Schützengasse
WILLKOMMEN ZU MUSIK, TANZ UND GESPRÄCH
»in der fremde«
Dialog – Toleranz – Integration
Gemeinschaftsveranstaltung aller drei Dresdner Kunsthochschulen

 
»Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus« – damit beginnt Schuberts »Winterreise«. Kein Text schildert treffender, was Asylsuchende in Dresden z.Zt. angesichts der unerträglichen Ereignisse um die PEGIDA-Demonstrationen empfinden mögen. Kein Text schildert aber auch treffender, wie sich viele Künstlerinnen, Künstler und Studierende fühlen: Dies ist nicht das Dresden, das uns als ein weltoffenes vorschwebt. Mit Musik, Bild, Tanz und Literatur soll im Konzertsaal der Hochschule für Musik zum Thema Stellung genommen werden – eine Begegnung mit internationalen und deutschen Studierenden aller drei Kunsthochschulen. Professorinnen und Professoren werden zudem die Asylsuchenden abholen und »nach Hause bringen« – soweit das in der Fremde möglich ist.
Der Eintritt ist frei. Für Essen und Trinken ist gesorgt.


Staatsschauspiel Dresden
Sonntag, 01.02., 11 Uhr, Schauspielhaus
»DRESDNER REDE« MIT HEINZ BUDE
In Zusammenarbeit mit der Sächsischen Zeitung
 
Heinz Bude wird in der Dresdner Rede aktuell vor dem Hintergrund seiner gerade erschienen Schrift »Gesellschaft der Angst« (2014) die jüngsten Ereignisse um Pegida analysieren. Bude ist einer der einflussreichsten Soziologen Deutschlands, seit der Jahrtausendwende hat er den Lehrstuhl für Makrosoziologie an der Universität Kassel inne. Seine Schwerpunkte liegen in der Generationen- und Arbeitsmarktforschung mit Veröffentlichungen wie »Das Altern einer Generation. Die Jahrgänge 1938 bis 1948« (1995), »Die Ausgeschlossenen. Das Ende vom Traum einer gerechten Gesellschaft« (2008) und »Bildungspanik. Was unsere Gesellschaft spaltet« (2011).
Karten unter 0351 49 13 555


Bündnis Buntes Radebeul e.V.
Februar 2015 (konkreter Termin folgt)
BUCHPROJEKT - Rezepte von Flüchtlingen im Club Noteingang e.V., Kötzschenbrodaer Str. 56


Flüchtlinge aus mehreren Ländern haben in Radebeul das Kochbuch »Mit der Kochkunst ins Herz – Internationale Rezepte, Heimat- und Herdgeschichten« mit Speisen aus ihrer Heimat zusammengestellt. Unterstützung erhielten sie vom Flüchtlingshilfe-Verein Bündnis Buntes Radebeul e.V. Die kulinarische Reise enthält Rezepte aus Afghanistan, Mazedonien, dem Irak, Pakistan, Syrien, der Westsahara und Deutschland. Da die erste Auflage von 500 Exemplaren in kurzer Zeit vergriffen war, musste die ursprünglich im Zuge der Veröffentlichung angesetzte »Buchparty« im Club Noteingang – der in unmittelbarer Nähe der Landesbühnen Sachsen in Radebeul liegt – leider verschoben werden, findet aber bei Neuauflage im Februar am selben Ort statt. Und dann soll aktiv selbst gekocht werden. Zusammen mit den Asylsuchenden können alle interessierten Gäste einige ausgewählte Rezepte ausprobieren.
www.buntes-radebeul.de


Bündnis Buntes Radebeul e.V.
Dienstag, 03.02. 2015, 17-19 Uhr
»PLAUDERSTUNDE« im Asylbewerberheim Radebeul Naundorf


Jeden 1. Dienstag im Monat von 17.00 – 19:00 Uhr richtet der Flüchtlingshilfe-Verein Bündnis Buntes Radebeul eine Plauderstunde im Asylbewerberheim, Radebeul-Naundorf aus. Zurzeit leben in der Unterkunft 110 Flüchtlinge u.a. aus Tunesien, Pakistan, Afghanistan und Syrien. Die Atmosphäre bei dieser Plauderstunde ist sehr aufgeschlossen; hier wird jedem die Möglichkeit eröffnet, mit den Flüchtlingen ins Gespräch zu kommen. Einige Mitarbeiter der Landesbühnen Sachsen haben diese Chance in der Vergangenheit bereits wahrgenommen und unser Ziel ist es, dass jeder Interessierte auch zukünftig diese Möglichkeit zum »Kennenlernen« der Flüchtlinge nutzt.


Semperoper Dresden
»Liebes Dresden …« Ein Filmprojekt
Ab 05.02

 
Die Semperoper zeigt Gesicht – und dies ganz wörtlich. Unter dem Motto »Liebes Dresden …« entsteht ein kleiner Film, in dem Ensemblemitglieder der Semperoper und der Staatskapelle Dresden aus unterschiedlichsten Nationen Antworten auf die Frage geben, warum sie gern in Dresden leben. Die Antworten werden in der jeweiligen Muttersprache der Ensemblemitglieder beantwortet, jede Antwort (auch deutschsprachige) wird untertitelt, da dieser Film in den Foyers der Semperoper Dresden gezeigt werden wird.
www.semperoper.de


Staatliche Kunstsammlungen Dresden
FÜHRUNGEN
kostenfei


Die Kunstwerke der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) sind Botschafter zwischen den Kulturen. Aus aller Welt nach Dresden gekommen, spiegeln sie die Weltoffenheit der Stadt wider. Am 5. und 6. Februar laden die SKD zu drei speziellen Dialog-Führungen durch das Grüne Gewölbe, die Porzellansammlung und das Japanische Palais ein. Lassen Sie sich inspirieren durch Dresdens einzigartige Sammlungen, die neugierig machen auf das Neue und das Andere und Wissen über fremde Kulturen vermitteln!
 
Donnerstag, 05.02., 11 Uhr
Die Faszination des Neuen
Führung im Neuen Grünen Gewölbe
Treffpunkt: Kleiner Schlosshof im Residenzschloss

 
Freitag, 06.02., 11 Uhr
Asiatische Erfindung, europäische Begeisterung
Führung in der Porzellansammlung
Treffpunkt: Kasse in der Porzellansammlung

 
Freitag, 06.02., 14 Uhr
Katagami − Japanischer Impuls für europäisches Design
Führung in der Sonderausstellung »Die Logik des Regens/ Logical Rain«
Treffpunkt: Foyer im Japanischen Palais

 
Info: Die Dresdner Kunstblätter widmen sich in der Ausgabe »WeltBilder« (01/2015) dem Forschungsprogramm »Europa/Welt«, das Dresdens Rolle im kulturellen Austausch anhand der außereuropäischen Sammlungsbestände der SKD erschliesst (ab Februar im Sandstein Verlag erhältlich).
www.skd.museum


Militärhistorisches Museum
Donnerstag, 05.02., 18 Uhr
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG Sonderausstellung »Schlachthof 5 – Dresdens Zerstörung in literarischen Zeugnissen«
kostenfei

 
2015 jährt sich zum 70. Mal das Ende des Zweiten Weltkrieges – so wie die Zerstörung Dresdens durch alliierte Bomber zwischen dem 13. und 15. Februar 1945. Aus diesem Anlass dokumentiert die Ausstellung »Schlachthof 5« die Vielfalt der Perspektiven auf dieses Ereignis: mit – erstmals öffentlich gezeigten – Originalhandschriften und persönlichen Gegenständen von Kurt Vonnegut, Ida Kästner, Durs Grünbein u.a. Die Ausstellung thematisiert auch Dresdens Zerstörung in den Propagandaschlachten der Kriegs- und Nachkriegszeit, in Mythen und Legenden sowie den Erinnerungen der damaligen Kindergeneration, deren Trauma lange unter der Last von Kriegsschuld und Scham über die deutschen Verbrechen verborgen war. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Schriftstellers und Präsidenten des P.E.N. – Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland Günter Kunert. Ab 6. Februar bis 12. Mai 2015.


Museen der Stadt Dresden/ Landhaus
Freitag, 06.02., 10 – 18 Uhr
KURZFILMPRÄSENTATION
kostenfei

 
Ganztägige Präsentation von fünf Kurzfilmen zu Themen, die sich mit Migration, multikultureller Gesellschaft, Rassismus, Vorurteilen sowie kulturellen und religiösen Wertvorstellungen befassen. U. a. wird der Oscar-prämierte Kurzfilm »Der Schwarzfahrer« gezeigt.
www.museen-dresden.de


HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste
Freitag, 06.02., 18 Uhr
FILM: »WENN WIR REDEN ...« UND GESPRÄCH MIT DEN MACHERN
kostenfei

 
Sie sind in Deutschland geboren und leben in Dresden: Zehn Jugendliche im Alter zwischen 15 und 18 Jahren berichten über ihre Sicht auf das Empfinden, Leben und Wirken »zwischen den Stühlen«. Aufgewachsen zwischen zwei Kulturen fühlen sich Jugendliche aus Migrationsfamilien von keiner wirklich akzeptiert. Was bedeutet Familie und Religion für sie? Was bedeutet es als Postmigrant in Dresden zu leben? Welche Identitäten und welche Rollen geben sich die Jugendlichen? Wir sind: »du Ausländer«, egal ob in Deutschland oder in der Türkei. Wir sind froh in Deutschland geboren zu sein und zu leben und wir sind richtig froh, dass unsere Eltern aus der Türkei kommen. Wir filmten unsere »postmigrantische« Sicht auf unser Leben in Dresden, weil wir dazugehören.
Einführung durch Danilo Starosta, Kulturbüro Sachsen, Projektfilm der Jugendgruppe (KC‘s Danilö‘s) der Initiative für eine alevitische Gemeinde in Dresden gemeinsam mit den beteiligten Jugendlichen.
Gefördert durch den Kulturbüro Sachsen e.V. sowie die Amadeu Antonio Stiftung.
www.hellerau.org


HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste
Freitag, 06.02., 21.30 Uhr
KITCHEN TALK VON UND MIT HUSSEIN JINAH

 
Dr. Hussein Jinah ist promovierter Elektrotechniker und Diplom Sozialpädagoge und derzeit tätig im Personalrat der Stadtverwaltung Dresden. Er übt diverse gesellschaftliche Funktionen aus, unter anderem als Mitglied im Integrations- und Ausländerbeirat der Stadt Dresden. Sein Talent fürs Theater entdeckte er auf der Bürgerbühne des Staatsschauspiels. Er wird nicht müde, öffentlich für Verständigung und Toleranz zu werben. Unter anderem erzählte er seine Geschichte in der Ausstellung »Das neue Deutschland-Vielfalt und Migration« des Deutschen Hygienemuseums Dresden.
Hussein Jinah wurde auf einem britischen Dampfer auf dem indischen Ozean geboren, verbrachte seine Kindheit in Tansania, Südafrika und Indien. Er kam 1985 zum Studium in die damalige DDR. Der 56 jährige lebt seit ca. 30 Jahren in Dresden.


Deutsches Hygiene-Museum
Samstag 07.02., 13 bis 19 Uhr
Info-Nachmittag »ASYL UND FLUCHT«
Informieren_Diskutieren_Engagieren
kostenfei

 
Vertreter und Vertreterinnen von Vereinen, Verbänden und Behörden, aber auch Asylsuchende selbst werden in der großen Empfangshalle des Deutschen Hygiene-Museum über Fragen zum Thema »Flucht und Asyl« informieren. An verschiedenen Infoständen werden alle Museumsbesucher Gelegenheit haben, sich aus erster Hand einen Überblick zu verschaffen – über die rechtlichen Hintergründe und bürokratischen Abläufe eines Asylverfahrens, über die konkrete Lebenssituation von Flüchtlingen und über die Möglichkeiten, sich persönliche in der Flüchtlingsarbeit zu engagieren.

Welchen Weg hat ein Asylsuchender hinter sich, der etwa aus Syrien nach Dresden kommt? Wie läuft sein Asylverfahren ab und welche Behörde trifft dabei welche Entscheidung? Wie viel Geld hat er zum Leben und wie kommt er zu Arbeit? Welche Unterstützung benötigt er am dringendsten? Und wie kann man sich persönlich am sinnvollsten einbringen, um ihm das Ankommen in unserer Gesellschaft zu erleichtern? Ergänzt werden die Infostände durch interaktive Stationen, an denen Besucher testen können, ob sie selbst in der Lage wären, einen Einbürgerungstest zu bestehen. Stände mit Snacks und Getränken werden von Flüchtlingen aus Radebeul betreut.


Staatsschauspiel Dresden
Mittwoch, 11.02., Kleines Haus 1
ca. 20:30 Uhr, im Anschluss an die Vorstellung »Ein Exempel«
(die Vorstellung beginnt um 18:30 Uhr)
EXEMPEL-FORUM 5

 
Podiumsgespräch zu »Ein Exempel. Mutmaßungen über die sächsische Demokratie« von Lutz Hübner und Sarah Nemitz im Kleinen Haus.
Als A, ein Familienvater Mitte dreißig, den Kassendienst im linksalternativen Veranstaltungszentrum übernimmt, läuft das Konzert bereits, als eine Gruppe Neonazis vor dem Eingang zu stören beginnt. A stellt sich den Störenfrieden entgegen, doch die Situation eskaliert. Die Autoren Lutz Hübner und Sarah Nemitz thematisieren den Umgang von Justiz, Polizei, Politik und Öffentlichkeit mit Fällen rechter und linker Gewalt in Sachsen. Im Umfeld von Ein Exempel. Mutmaßungen über die sächsische Demokratie öffnet sich das Theater als Denk- und Streitraum: Im fünften EXEMPEL-Forum am 11. 2. sprechen Jugendpfarrer Lothar König, Rechtsanwalt Johannes Eisenberg, der König vor Gericht vertrat, Peter Lames (Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Dresden und Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtrat Dresden), Christian Hartmann (MdL; innenpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion) und Lutz Hübner (Autor) über Möglichkeiten und Risiken des bürgerschaftlichen Engagements gegen rechts. Moderation: Frank Richter (Leiter der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung).


Staatsschauspiel Dresden
Donnerstag 12.02., Kleines Haus 3
ca. 20:00 Uhr

kurz & saftig »The Stockholm Syndrome 1 – 3«

 
In der Reihe kurz & saftig des Filmfests Dresden präsentiert am 12. 2. der israelische Regisseur Amit Epstein seine Film-Trilogie Stockholm Syndrome, die vom Aufwachsen junger Israelis in einer durch die Großeltern geprägten europäischen Exilkultur handelt.
Im Anschluss Publikumsgespräch mit Amit Epstein
Moderation: David Benjamin Brückel


Staatsschauspiel Dresden
Sonntag, 15.02.,11 Uhr Schauspielhaus
»DRESDNER REDE« MIT JAKOB AUGSTEIN
In Zusammenarbeit mit der Sächsischen Zeitung

 
Der Journalist Jakob Augstein ist, nach Stationen bei der »Süddeutschen Zeitung« und »Die Zeit«, seit 2013 Chefredakteur der Wochenzeitung »Der Freitag«, deren Verleger er auch ist. Darüber hinaus schreibt er für Spiegel online die Kolumne »S. P. O. N. – Im Zweifel links« und moderiert zusammen mit Nikolaus Blome die Diskussionssendung »Augstein und Blome« auf Phoenix. Für seinen publizistischen Pioniergeist wurde er 2011 mit dem Bert-Donnepp-Preis ausgezeichnet. Seine Rede trägt den Titel »Willkommen zur deutschen Tea Party: Von der Krise des Kapitalismus profitiert der rechte Populismus. Wie reagieren Politik und Medien? Mit Kapitulation.«


Militärhistorisches Museum
Montag, 02.03., 18 Uhr
ERÖFFNUNG KUNSTINSTALLATION
»helmets for peace« – ein grenzüberschreitendes Kunstprojekt von Batuz.


2002 rief Batuz das Kunstprojekt »Helmets for Peace« ins Leben. Menschen aus aller Welt wirkten an dem Projekt mit, auch Soldaten der Bundeswehr. Ausrangierte Bundeswehrhelme erhielten individuell gestaltete Farbflächen in leuchtendem Blau und Gelb. Damit formierten sich die Teilnehmer in der Neiße zu einem grenzüberschreitenden Kunstwerk. Aus rund 100 dieser Helme schuf Batuz die nun im Militärhistorischen Museum gezeigte, rund 4 x 8 m große Installation. Der Künstler Batuz (geb. 1933 in Ungarn) arbeitet in Südamerika, den USA und Europa. Seit über 20 Jahren ist er auch in Sachsen aktiv. 1984 gründete er die »Société Imaginaire« zur interkulturellen Kommunikation durch Kunst. Über Jahrzehnte verfolgt er Projekte, die die Überwindung von Grenzen zum Ziel haben.


Landesbühnen Sachsen Radebeul
Samstag, 07.03. 2015, ab 11 Uhr
Festveranstaltungen zum internationalen Frauentag für Migrantinnen und ihre Kinder
kostenfei

 
Wie bereits im vergangenen Jahr laden wir Bewohner/innen verschiedener Asylbewerberheime und deren Kinder im Raum Radebeul in Zusammenarbeit mit der Diakonie zum internationalen Frauentag zum gemeinsamen Kaffee und Kuchenbuffet mit kulturellen Beiträgen aus unserem Ensemble ein.
T 0351 89 54 214
www.landesbuehnen-sachsen.de


Museen der Stadt Dresden/ Landhaus
Dienstag,10.03, 20 Uhr
VORTRAG TILMAN SEIDENSTICKER
»Islam, Islamismus und Europa« mit anschließender Diskussion

 
Seidensticker ist Professor für Islamwissenschaften an der Universität Jena und einer der besten Kenner des heutigen Islam. Erst kürzlich hat er ein Buch zum »Islamismus. Geschichte, Vordenker, Organisationen« veröffentlicht.

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