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Herzog von Kent erhält den Dresden-Preis

Seine Königliche Hoheit Prinz Edward, Herzog von Kent, wird am 14. Februar 2015 um 11 Uhr in der Semperoper mit dem Dresden-Preis für seinen Beitrag zur Versöhnung zwischen Großbritannien und Deutschland geehrt.
Zur Begründung der Preisvergabe an den Herzog von Kent sagt Medizinnobelpreisträger Günter Blobel, Präsident der »Friends of Dresden«, New York und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der »Friends of Dresden Deutschland«:  
»Der Dresden-Preis als internationaler Friedenspreis wird verliehen für Konflikt- und Gewaltprävention. Die Versöhnung ehemaliger Kriegsgegner kann ein starkes, wirksames Mittel sein, um künftige Konflikte zu verhindern oder zu deren frühe Deeskalation beizutragen.
Der Herzog von Kent setzt sich seit Jahrzehnten beispielhaft ein für die britisch-deutsche Versöhnung. Seit 1994 ist er Schirmherr des britischen Dresden-Trusts. Die Überreichung des Turmkreuzes der Frauenkirche als Geschenk der Briten an Dresden war ein beeindruckendes Symbol für die Veränderung der Beziehung zwischen den einstigen Kriegsgegner. Dazu trug der Herzog von Kent maßgeblich bei.
Wer von Gewalt nicht betroffen war, dem ist es leicht, die Hand zur Versöhnung zu reichen. Aber bevor Dresden bombardiert wurde, litten die Briten jahrelang unter den Bombardierungen der deutschen Luftwaffe. Allein in London starben während der Bombardements ebenso viele Menschen wie bei den Angriffen auf Dresden: etwa 25.000. Deutsche Bomben trafen auch den Buckingham Palast. Umso größer sind die Versöhnungsgesten des Herzogs von Kent gerade in Dresden zu bewerten. Statt eines Aufrechnens von Schuld wählte er den Schritt in die Zukunft. Sein Engagement in Dresden als Vertreter des britischen Königshauses ist ein Zeichen von Großmut, Menschlichkeit und politischer Sensibilität. Sein Wirken sollte Beispiel sein für Protagonisten auch heutiger Konflikte weltweit.«

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