Oper

»Le nozze di Figaro« im Februar und März

Eine hoffnungslos Liebende ist Contessa d’Almaviva, die Iulia Maria Dan in »Le nozze di Figaro/Die Hochzeit des Figaro« verkörpert. Und zugleich eine Figur mit enormem Potenzial: »Gerade das Ende der Inszenierung von Johannes Erath gefällt mir sehr gut, denn die Contessa nimmt ihr Leben selbst in die Hand und beschließt, ein unbefriedigendes Arrangement hinter sich zu lassen. Das erfordert Mut und zeigt eine moderne Herangehensweise. Ich bin sehr glücklich, dass ich diese Figur darstellen werde«, so die junge Rumänin, die seit dieser Spielzeit zum Solistenensemble der Semperoper gehört. Doch bis zu dieses Finale haben Mozart und Da Ponte ein höchst amüsantes, komödiantisches Ränkespiel komponiert, das ganz unterschwellig auch von einer melancholischen Sehnsucht nach Liebe erzählt. Am 5. Februar kehrt Mozarts Meilenstein der Operngeschichte und Publikumsliebling für sechs Vorstellungen zurück auf die Bühne der Semperoper.

Regisseur Johannes Erath gab mit der Inszenierung von »Le nozze di Figaro« in der Spielzeit 2014/15 sein Debüt an der Semperoper. Die Inszenierung wurde im Juli 2015 auch zu den renommierten Savonlinna-Opernfestspielen eingeladen und steht seither regelmäßig auf dem Spielplan der Semperoper. In den sechs Vorstellungen im Februar und März 2019 sind Sebastian Wartig und Christoph Pohl als Graf Almaviva zu erleben, als Gräfin ihnen zur Seite stehen Iulia Maria Dan und Ute Selbig. Susanna und Figaro, die am Ende nach einigen Liebeswirrungen und -irrungen endlich glücklich sein können, werden von Adriana Kučerová und Martin-Jan Nijhof bzw. Evan Hughes interpretiert. Es spielt die Sächsische Staatskapelle unter der Leitung von Moritz Gnann. 

Tickets und weitere Informationen

Foto © Semperoper Dresden/Matthias Creutziger

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