Ballett

Das Semperoper Ballett und Johan Inger

Am 5. Juni wird das Semperoper Ballett mit der Deutschen Erstaufführung von Johan Ingers »Peer Gynt« seine große Premiere der Spielzeit feiern. Nach dem pandemiebedingt »vorsichtigen Einstieg« in die Spielzeit kehrt das Ballett nach der überaus erfolgreichen Aufführungsserie von »Carmen« und mit den Vorbereitungen der Premiere nun zu seinem vielfältigen Programm aus klassischem und zeitgenössischem Tanz zurück. 

Mit »Peer Gynt« gibt Johan Inger einen beeindruckenden Einblick in seinen Weg als Künstler: Er verbindet die mythische Geschichte des nordischen Antihelden mit seiner eigenen Karriere als Tänzer und Choreograf, die ihn unter anderem zu wegweisenden Choreografen wie Mats Ek oder Jiří Kylián geführt hat. Das ermöglicht den Tänzer*innen des Semperoper Ballett, all diese Bewegungssprachen zu durchleben – ein spannendes Erlebnis für das Ensemble und sein Publikum! »Peer Gynt« ist ein theatrales und choreografisches Highlight und mit einer Mischung aus Pantomime, Gesang, Schauspiel und Tanz nicht nur etwas für Ballett-Connaisseurs. 

Für die künstlerische Vision des Semperoper Ballett war Johan Inger neben dem Associate Choreographer David Dawson von Anfang an einer der prägenden Choreografen. So war »Empty House« eine seiner ersten Arbeiten, die Ballettdirektor Aaron S. Watkin nach Dresden holte; 2019 folgte die Premiere des preisgekrönten Balletts »Carmen«. Johan Inger großes Talent, Geschichten tänzerisch zum Leben zu erwecken, ist mittlerweile legendär. In der aktuellen Ausgabe des »Semper!«-Magazins stimmt ein ausführlicher Artikel zur bevorstehenden Premiere auf »Peer Gynt« ein. 

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