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L’italiana in Algeri

Fotogallerie für L’italiana in Algeri - Insgesamt 5 Fotos.

Komische Oper in zwei Akten von Gioachino Rossini. In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

Подробное содержание

Algerien, 1810.

Erster Akt

Elvira, die Frau des Mustafa, klagt über ihr Schicksal: Sie wurde vom Bey verstoßen, und vergeblich versuchen die Eunuchen, Zulma und der Hauptmann Haly sie zu trösten. Mustafa ist Elviras und seiner Haremsdamen überdrüssig geworden - es verlangt ihn nach einer Italienerin -, und Haly muß ihm um den Preis seines Lebens eine beschaffen. Lindoro sehnt sich nach einem Wiedersehen mit seiner geliebten Isabella. Mustafa will ihm seinen Wunsch, nach Italien zurückzukehren, jedoch nur unter der Bedingung erfüllen, daß er Elvira heiratet, sie mitnimmt und versucht, dem peinlich berührten Lindoro seine eigene Gattin schmackhaft zu machen.
Wieder wurde ein Schiff gekapert, und als Beute wird zunächst Isabella, die sich auf der Suche nach Lindoro befindet, vorgeführt. Sie beklagt zwar ihr Los, hofft aber gleichzeitig, aus der Situation das Beste zu machen. Ihr Begleiter Taddeo, der in sie verliebt ist, gibt sich als Isabellas Onkel aus und macht ihr als erste Amtshandlung an Mustafas Hof eine Eifersuchtsszene. Mustafa hat inzwischen durch Haly von der schönen Beute erfahren und ist gar versessen darauf, Isabella in Augenschein zu nehmen. Elvira und Lindoro haben sich mittlerweile mit ihrem Schicksal abgefunden. Die gewiefte Isabella versteht es vom ersten Moment an, Mustafa um den Finger zu wickeln und rettet so Taddeo vor dem Tod durch Aufspießen. Lindoro, mit Elvira und Zulma vor den Bey getreten, um Abschied zu nehmen, erkennt Isabella. Plötzlich herrscht allgemeine Verwirrung

Zweiter Akt

Elvira versucht sich erfolglos am europäischen Stil, um dem Bey zu imponieren. Mustafa aber möchte mit Isabella allein Kaffee trinken - Elvira möge ihr das ausrichten. Inzwischen haben Isabella und Lindoro beschlossen, gemeinsam zu fliehen. Um sich in Isabellas Gunst zu schleichen, ernennt Mustafa Taddeo zum "Kaimakan", was Taddeo zwar eher peinlich findet, angesichts des drohenden Spießes jedoch bereitwillig akzeptiert. Mustafa gelingt es nicht, ein ungestörtes Rendezvous mit Isabella herbeizuführen. Lindoro und Taddeo haben ein wachsames Auge auf sie. Zu allem Überfluß lädt Isabella auch noch Elvira zum Kaffee, was den Bey völlig aus der Fassung bringt.Lindoro weiht den begriffsstutzigen Taddeo in den Fluchtplan ein und beschwichtigt den gereizten Bey: Zum Zeichen ihrer Liebe wolle Isabella den Bey zum Pappataci schlagen, eine Ehre, die mit einem Leben verbunden ist, das einzig aus Essen, Trinken und Schlafen besteht. Mustafa ist verzückt und läßt sich gern in den "Bund" aufnehmen. Alle italienischen Sklaven auf dem Anwesen des Bey sollen befreit werden und unterstützen natürlich gern Lindoros und Isabellas Plan. Alle freuen sich auf das Wiedersehen mit der Heimat Italien, nur Taddeo begreift nicht im Geringsten, worum es geht. Mustafa wird zum Pappataci ernannt und muß schwören, alle Regeln des "Bundes" genauestens zu befolgen. Was immer auch geschieht, er darf sich durch nichts vom Essen und Trinken abhalten lassen. Ungestört können nun Isabella und Lindoro fliehen, und auch Taddeo, der endlich kapiert hat, geht mit ihnen aufs Schiff. Mustafa erkennt zu spät, daß er zum Narren gehalten wurde, kehrt reumütig zu Elvira zurück und wünscht den schlauen Italienern eine gute Reise.

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