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Der Freischütz

Romantische Oper in drei Aufzügen von Carl Maria von Weber

Подробное содержание

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Der Jägerbursche Max hat einen Probeschuss zu leisten, bevor er die Nachfolge des Erbförsters Kuno antreten und dessen Tochter Agathe heiraten darf. Unter dem Druck dieser Bewährungsprobe versagt der ansonsten treffsichere Schütze und wird von der Masse verspottet. Kaspar, der andere Jägerbursch, von allen gemieden, unbeliebt, wäre eigentlich Anwärter auf dieses Amt, das ihm Kuno versagt. Dafür will er sich rächen. Er verspricht, Max durch eine Freikugel zu einem glücklichen Schuss zu verhelfen, wenn er sich um Mitternacht in der berüchtigten Wolfsschlucht einfände.

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Agathe ängstigt sich am Vorabend der Hochzeit um den ausbleibenden Max. In dem noch unwirtlichen Domizil, das die Brautleute beziehen wollen, versucht Ännchen, eine im gleichen Haushalt lebende junge Verwandte, die Freundin aufzuheitern. Max kehrt nur für wenige Augenblicke zurück. Er gibt vor, noch ein erlegtes Wild aus der Wolfsschlucht heimbringen zu müssen.

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In der Wolfsschlucht bereitet Kaspar den Guss der Freikugeln vor. Der Sage nach sollen sechs davon nach dem Willen des Schützen treffen, während die siebente vom Teufel gelenkt wird. Max überwindet seine Angst und gießt mit Kaspar die Kugeln, von denen Max vier bekommt. Drei Kugeln behält Kaspar für sich.

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Agathe träumt in dieser Nacht, sie sei eine Taube, auf die Max zielte. Als die Brautjungfern am Morgen anstelle des Brautkranzes versehentlich eine Totenkrone überreichen, scheinen sich die schlimmen Ahnungen zu bewahrheiten. Ein Kranz aus den weißen Rosen des Eremiten sind Agathes letzte Hoffnung, das Unglück noch abwenden zu können.

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Der Landesfürst Ottokar ist eigens zum Probeschusszeremoniell eingetroffen. Er bestimmt eine weiße Taube als Ziel, das Max treffen soll. Agathe läuft ihm in die Schusslinie. Sie stürzt zu Boden, und im gleichen Augenblick wird Kaspar von dem Schuss getroffen. Agathe bleibt unversehrt. Max bekennt, dass er mit Kaspar Freikugeln gegossen hat. Ottokar will ihn dafür mit dem Verzicht auf Agathe bestrafen. Der Eremit wendet dieses Urteil in einen Gnadenakt. Der Probeschuss wird abgeschafft. An seine Stelle tritt ein Probejahr. Erweist sich Max im Sinne der Gemeinschaft als "wertvoll", treu, brav, rein und bieder, so soll er nach Ablauf der Frist Agathe heiraten dürfen.

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