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Frank van Aken

Solist (Gast)

Frank van Aken studierte in Utrecht und am Opernstudio des Königlichen Konservatoriums in Den Haag Gesang und vervollständigte anschließend seine Ausbildung bei James McCray. 1994 gewann er den Christina Deutekom Wettbewerb und debütierte 1995 als Macduff (»Macbeth«) an der Nederlandse Reisopera in Enschede. Im selben Jahr folgte sein Italien-Debüt als Cavaradossi in Rom. Von 1997 bis 2000 war er festes Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf, wo er als Lohengrin, Florestan, Stolzing, Bacchus (»Ariadne auf Naxos«), Siegmund und Parsifal zu hören war. Gastengagements führten ihn an die Komische Oper Berlin und nach Dortmund, an das Badische Staatstheater Karlsruhe und als Parsifal nach Straßburg. An der Staatsoper Stuttgart sang er die Partien Aegisth (»Elektra«), Laca (»Jenůfa«) und Erik (»Der fliegende Holländer«). An der Bayerischen Staatsoper war Frank van Aken als Max in »Der Freischütz« zu erleben. An der Oper Frankfurt, deren Ensemble Frank van Aken von 2006 bis 2012 angehörte, sang er u.a. Partien wie Tannhäuser, Hermann (»Pique Dame«), Luigi (»Il tabarro«) und Parsifal. Besonders großen Erfolg hatte der Sänger in der Partie des Einsiedel in Hartmanns »Simplicius Simplicissimus« sowie als Siegmund in »Die Walküre«. Im Sommer 2007 reüssierte Frank van Aken mit seinem Debüt als Tannhäuser bei den Bayreuther Festspielen. Danach sang er diese Partie auch in Barcelona und bei den Festspielen in Baden-Baden. Im Herbst 2010 sang er zum ersten Mal an der Wiener Staatsoper den Tannhäuser und 2011 den Tristan in Frankfurt. Auch im italienischen Fach konnte er sich als Otello erst an der Oper Graz und dann in Frankfurt profilieren. Dort folgte der Maurizio in »Adriana Lecouvreur«. Besonders hervorzuheben ist das erfolgreiche Debüt des Sängers an der Metropolitan Opera New York als Siegmund im Frühjahr 2012. Es folgten der Tannhäuser in Santiago de Chile sowie Alexei (»Der Spieler«) und Fürst Wassili Golizyn (»Chowanschtschina«) an der Oper Frankfurt. An der Semperoper Dresden gastiert er in der Spielzeit 2013/14 als Tristan (»Tristan und Isolde«) und Aegisth (»Elektra«) sowie in den Titelpartien Guntram und Tannhäuser.