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Pelléas et Mélisande

Auf der Suche nach einer ganz eigenen Welt schuf Claude Debussy nach dem symbolistisch-irisierenden Schauspiel von Maurice Maeterlinck ein Traumstück, eine introvertiert-verrätselte Oper, aus der die Stimme des Unbewussten zu sprechen scheint. Aller Dramatik entbunden, ist die rezitativisch-deklamatorische Musik laut Debussy »Schilderung dessen, was in der Natur nicht sichtbar ist«. Unterschwellig souffliert sie uns seelische Prozesse von der Entfremdung derer, die ehelich zusammengehören, und vertraut uns die Tragödie zwischen den unglücklich Liebenden Pélleas und Mélisande an. Im Jahre 1902 in Paris uraufgeführt, musste das Werk im einerseits nachwagnerschen und andererseits veristischen Kontext befremden, so singulär kam Debussys »Drame lyrique« daher. Doch lange Zeit verging nicht, bis dies unerhört magische Werk seinen Siegeszug um die Welt antrat. Genauso einzigartig wie international erfolgreich für die heutige Zeit ist die längst Kultstatus genießende katalanische Theatergruppe La Fura dels Baus, die das Werk in Szene setzen wird – spektakulär, bewegt, bildgewaltig und abseits jeder Tradition.

Oper in fünf Akten von Claude Debussy
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Einführungsmatinee am 11.01.2015 11:00 Uhr in Semper 2.

Kostenlose Werkeinführung 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Premiere am 24.01.2015

Aufführungen / Besetzung

24.01.2015
19:00 Uhr
26.01.2015
14:00 Uhr
01.02.2015
19:00 Uhr
05.02.2015
19:00 Uhr
08.02.2015
19:00 Uhr
11.02.2015
19:00 Uhr

Musikalische Leitung: Mikko Franck
Inszenierung: Àlex Ollé (La Fura dels Baus)
Bühnenbild: Alfons Flores
Kostüme: Lluc Castells
Licht: Marco Filibeck
Dramaturgie: Stefan Ulrich
Choreinstudierung: N.N.

Besetzung am 24.01.2015

Mélisande: Camilla Tilling
Geneviève: Christa Mayer
Pelléas: Phillip Addis
Golaud: Oliver Zwarg
Arkel: Tilmann Rönnebeck
Yniold: N.N.
Ein Arzt: Tomislav Lucic

Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

Ausstattungspartner: Rudolf Wöhrl AG
Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper