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La vestale (Oper konzertant)

Fotogallerie für La vestale (Oper konzertant) - Insgesamt  Fotos.

Nichts könnte dem Liebesglück von Julia und Licinius mehr entgegenstehen, als der junge Heerführer nach errungenem Sieg über die Gallier endlich nach Rom zurückkehrt. Schließlich war er nur für seine Julia in die Schlacht gezogen. Nun muss er erkennen, dass sie inzwischen als Priesterin der Vesta ein Keuschheitsgelübde abgelegt hat, auf dessen Bruch der Tod steht. Als ihr heimliches Treffen entdeckt wird, soll Julia lebendig begraben werden. Licinius gibt sich öffentlich zu erkennen, um statt ihrer bestraft zu werden. Julia jedoch leugnet ihre Liebe und ist bereit zu sterben. Erst ein Zeichen der Göttin rettet ihr das Leben. Mit der heute selten gespielten Oper »La vestale«, der ersten Tragödie lyrique des Komponisten und in ihrer musikalischen Dramatik richtungweisend für die folgende Komponistengeneration, gelang Gaspare Spontini und auch seinem Librettisten Victor-Joseph Etienne de Jouy 1807 der europäische Durchbruch. Bei einem Besuch Spontinis in Dresden 1844 machte er die Bekanntschaft mit Richard Wagner, damals Kapellmeister an der Hofoper. Wagner setzte sich sehr für die Aufnahme der »Vestale« in Dresden ein, übernahm selbst die Einstudierung mit Starsopranistin Wilhelmine Schröder-Devrient in der Titelpartie und inspirierte Spontini zu einer eigens für Dresden geschaffenen Neuinstrumentation der Oper.

Tragédie lyrique in drei Akten von Gaspare Spontini
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Gesamtdauer 2 Stunden 30 Minuten

Kostenlose Werkeinführung 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Premiere am 30.06.2013

In der aktuellen Saison keine Vorstellungen.