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Friedenstag

Das Stück spielt am letzten Tag des Dreißigjährigen Krieges in der Zitadelle einer seit langem belagerten Stadt. Der militärische Verteidigungsgürtel um die Stadt droht zusammenzubrechen, Bevölkerung und Soldaten hungern. Der Kommandant hat dem Kaiser geschworen, die Stadt zu halten. Deshalb kommt er auch keiner noch so eindringlichen Bitte nach, die Stadt dem Feind zu übergeben. Vielmehr plant er, die Festung um eines ehrenvollen Todes willen zu sprengen. »Tod oder Sieg« heißt seine Durchhalteparole. Kanonenschuss, Glockenläuten, bekränzte Geschütze, der Feind mit weißen Fahnen – alles kündet von Frieden. Der Kommandant misstraut den Zeichen, selbst als der Anführer der gegnerischen Truppen Nachricht vom Friedensschluss zu Münster bringt. Der Kommandant will den »Feind« töten, seine Frau verhindert die Tat. Jetzt begreift der Kommandant das Wunder, den Frieden. Es folgt die Versöhnung.

Oper in einem Aufzug von Richard Strauss

Gesamtdauer 1 Stunde 30 Minuten

Premiere am 02.04.1995

In der aktuellen Saison keine Vorstellungen.

Inszenierung: Peter Konwitschny
Bühnenbild und Kostüme: Johannes Leiacker
Chor: Christof Bauer

Fotogalerie

Friedenstag|