Am Ende eines langen Krieges. In den Ruinen treffen sich Flüchtlinge, Soldaten, mit Orden geschmückte Generäle, ein blinder Drehorgelspieler, Krankenschwestern, die Heilsarmee. Sie sind alle »menschliche Ruinen«, die der Krieg übrig gelassen hat.
Man möchte den Tag überleben, das Land wieder aufbauen, sich orientieren, einander vergewissern. »Carpe diem« (Pflücke den Tag). Doch eine Explosion rafft die Überlebenden dahin.
Im Epilog treten ein Mann und eine Frau aus einer anderen Welt auf. Auch sie müssen sterben. Vor dem Tod sind alle gleich. »Vanitas«: Alles ist vergänglich.
von Heinrich Schütz und Matthias Weckmann
Gesamtdauer 2 Stunden 15 Minuten
Premiere am 13.05.2004