Die Liebe seines Lebens begehrte der König und Vater, der ihn auch von seinem Herzen wie von seinem Thron fern hält, der einzige Freund verrät ihn und liefert ihn aus. Solchermaßen aus seinen Lebensbahnen geworfen, gibt sich Don Carlo in all seiner Verzweiflung dennoch nicht selbst auf. Er findet neuen Mut zu leben und zu handeln. Zwar besiegelt er damit seinen Untergang, jedoch bleibt die Hoffnung auf Seiten von Menschen wie Don Carlo. Als Verdi das Stück nach Friedrich Schillers gleichnamigem Drama komponierte, sah er mit dem ihm eigenen rationalen Blick keine reale Chance für ein von Fremdherrschaft befreites Italien – und dennoch verstummten seine Ideale nicht.
Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi Bühnensprache: italienisch mit deutschen Übertiteln
Gesamtdauer 3 Stunden 25 Minuten
Premiere am 12.10.2003
Musikalische Leitung: Pier Giorgio Morandi
Inszenierung: Eike Gramss
Bühnenbild und Kostüme: Gottfried Pilz
Licht: Jan Seeger
Choreografie: Joachim Siska
Chor: Pablo Assante
Filipo II.: Matti Salminen
Elisabetta: Marjorie Owens
Don Carlo: Zoran Todorovich
Eboli: Tichina Vaughn
Rodrigo: Christoph Pohl
Großinquisitor: Michael Eder
Conte di Lerma: Christopher Kaplan
Tebaldo: Christel Lötzsch
Ein Herold: Gerald Hupach
Gräfin d'Aremberg: Kira Tabatschnik
Ein Mönch: Tomislav Lucic
Stimme von oben: Elizabeth Zharoff
Erster Flandrischer Deputierter: Scott Conner
Zweiter Flandrischer Deputierter: Matthias Henneberg
Dritter Flandrischer Deputierter: Alexander Hajek
Vierter Flandrischer Deputierter: Allen Boxer
Fünfter Flandrischer Deputierter: Jürgen Commichau
Sechster Flandrischer Deputierter: Peter Lobert
Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Sinfoniechor Dresden - Extrachor der Semperoper Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden
Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper