Die beliebte Reihe »Figaro Operncafé Spezial« wird gemeinsam von MDR Figaro und der Semperoper veranstaltet: In lockeren Abständen gibt es sonntags um 11 Uhr ein kurzweiliges Künstler-Zusammentreffen in Café-Atmosphäre im Rundfoyer der Semperoper, moderiert von MDR-Journalistin Bettina Volksdorf.
Am Sonntag, 5. Februar 2012 um 11 Uhr findet die Runde mit den beiden Ensemblesängern Nadja Mchantaf und Matthias Henneberg statt (hinter den Links verstecken sich akustische Steckbriefe). Die Sänger werden aus dem Nähkästchen plaudern, Bühnenerlebnisse schildern und Einblick geben in ihren Künstleralltag. Natürlich lassen sie es sich auch nicht nehmen, ihrem Publikum einige Lieder und Arien zu singen.
Karten zu 5 Euro sind im Vorverkauf an der Tageskasse in der Schinkelwache und online erhältlich.
Für die Kostüme in der »Lulu«-Inszenierung von Stefan Herheim ist Gesine Völlm verantwortlich, deren Lieblingspartie auch die titelgebende Hauptrolle ist. Auf die Frage, was man bei der Adaption der Inszenierung für die Semperoper Dresden beachten muss, sagte sie:
»Ich begleite die Anproben, die im Zuge der Wiederaufnahme nötig werden, weil die Stimmen natürlich zum Teil anders besetzt sind als in Oslo und die Komparserie hier von Tänzern bestritten wird. Ich finde es schön, dass man kleine Fehler ausmerzen kann oder auf geschmackliche Verschiebungen reagieren kann. Das Proszenium ist in Dresden anders, und deshalb muss die kleine Bühne auf der Bühne auch angepasst werden. Ansonsten gibt es natürlich in jedem anderen Bereich Anpassungen, vor allem geht die Regie auf die neuen Sänger ein, die ihr so eigenes Klima für die Rollen mitbringen.«
»Lulu«-Premiere ist am 4. Februar 2012, weitere Vorstellungen sind am 7., 10. Februar, 25., 28. März & 19., 22. Juni 2012
Karten ab 5 Euro
semperoper.de/lulu
Am 5. Februar wird »Die Zauberflöte« in der Inszenierung von Achim Freyer zum 100. Mal an der Semperoper gegeben. Die Premiere fand am 3. Juni 2006 statt. Seitdem gab es natürlich zahlreiche wechselnde Besetzungen, in dieser Spielzeit geben zahlreiche Sänger des Opernensembles und des Jungen Ensembles ihre Rollendebüts in dieser beliebten Mozart-Oper: Andrej Dunaev singt erstmals Tamino, Valda Wilson Papagena, Gala El Hadidi Zweite Dame, Jeremy Bowes den Ersten Priester und Allen Boxer den Zweiten Geharnischten.
Nächste Vorstellungen: 11.2.; 17., 22., 29., 31.3.; 21.4.; 30.6. & 1.7.2012
Der Fotograf James Nachtwey wird am 11. Februar 2012 um 11 Uhr in der Semperoper Dresden mit dem 3. Internationalen Friedenspreis »Dresden-Preis« geehrt. Der New Yorker gilt als der bedeutendste Kriegsfotograf unserer Zeit. Die Laudatio auf den Preisträger hält der Regisseur und Fotograf Wim Wenders. Im Anschluss an die Preisverleihung wird im Militärhistorischen Museum Dresden eine Ausstellung mit Fotos von James Nachtwey eröffnet.
Die Moderation übernimmt Gerhart Baum, Bundesinnenminister a.D. und als Mitglied der Menschenrechtskommission UN-Beobachter bei den kriegerischen Auseinandersetzungen im Sudan. Die Festveranstaltung zur Preisverleihung ist eine Veranstaltung der Organisation Friends of Dresden Deutschland und der Semperoper Dresden. Eintrittskarten für die Preisverleihung sind zum Preis von 5 Euro an der Tageskasse der Semperoper in der Schinkelwache erhältlich.
»Sie ward geschaffen, Unheil anzustiften, zu locken, zu verführen, zu vergiften und zu morden, ohne dass es einer spürt.« Es ist der Tierbändiger, der mit diesen Worten die »Schlange« präsentiert, uns in die Welt als Lebens-Zirkus ent- und zugleich der »Urgestalt des Weibes« zuführt – Lulu! Umgeben von einer animalisch-verführerischen Aura, erscheint dieser männermordende Vamp als der Inbegriff der Femme fatale. mehr...
Asher Fisch dirigiert am 3., 6., 9. und 16. Februar 2012 die Vorstellungen »Un ballo in maschera« anstelle von Carlo Montanaro. In den Vorstellungen am 3. und 6. Februar singt Sergey Drobyshevskiy die Partie Riccardo für Giorgio Berrugi.
»Sie ward geschaffen, Unheil anzustiften, zu locken, zu verführen, zu vergiften und zu morden, ohne dass es einer spürt.« Es ist der Tierbändiger, der mit diesen Worten die »Schlange« präsentiert, uns in die Welt als Lebens-Zirkus ent- und zugleich der »Urgestalt des Weibes« zuführt – Lulu! Umgeben von einer animalisch-verführerischen Aura, erscheint dieser männermordende Vamp als der Inbegriff der Femme fatale. mehr...
König und Königin sind schon alt, und der Prinz ist immer noch ohne Braut. Da taucht in einer Gewitternacht ein Mädchen in regennassen und verschmutzten Kleidern auf und behauptet, eine Prinzessin zu sein. Der Prinz verliebt sich sofort – doch wenn die Fremde nun keine Prinzessin ist? Man muss sie auf die Probe stellen, und wie ginge dies besser, als eine Erbse zwischen die Matratzen ihres Bettes zu legen. mehr...