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Die Prinzessin auf der Erbse

Fotogallerie für Die Prinzessin auf der Erbse - Insgesamt 5 Fotos.

König und Königin sind schon alt, und der Prinz ist immer noch ohne Braut. Da taucht in einer Gewitternacht ein Mädchen in regennassen und verschmutzten Kleidern auf und behauptet, eine Prinzessin zu sein. Der Prinz verliebt sich sofort – doch wenn die Fremde nun keine Prinzessin ist? Man muss sie auf die Probe stellen, und wie ginge dies besser, als eine Erbse zwischen die Matratzen ihres Bettes zu legen. Eine echte Prinzessin würde das natürlich spüren …
Der Komponist Ernst Toch erhielt 1927 den Auftrag, eine Kurzoper für die Deutschen Kammermusiktage Baden-Baden zu schreiben, die damals das Zentrum zeitgenössischer Musik waren. Allein, es fehlte an einer zündenden Idee für das Libretto. Der Legende nach griff Benno Elkan, ein mit Toch befreundeter Bildhauer, wahllos ins Bücherregal und erwischte einen Band mit Märchen von Hans ­Christian Andersen. Durch diesen Zufall entstand eine der musikalisch interessantesten Märchenopern des 20. Jahrhunderts, mit dem von Elkan verfassten Libretto, das mit expressionistisch-­markantem Text und scharfsinnigem Witz ein anspruchsvolles Vergnügen für Jung und Alt ist. Uraufgeführt wurde das Werk 1927, im gleichen Jahr wie Paul Hindemiths »Hin und zurück«, Darius Milhauds »Entführung der Europa« sowie Kurt Weills/Bertolt Brechts »Mahagonny«.

Musikmärchen in einem Aufzug von Ernst Toch nach Hans Christian Andersen. In deutscher Sprache. Ab 6 Jahren. Veranstaltungsort: Deutsches Hygiene-Museum Dresden

Gesamtdauer 45 Minuten

Premiere am 26.02.2012

In der aktuellen Saison keine Vorstellungen.


Inszenierung: Manfred Weiß
Bühnenbild & Kostüme: Timo Dentler
Licht: Jens Klotzsche
Dramaturgie: Anne Gerber

Fotogalerie

Vanessa Goikoetxea (Die Prinzessin)|Die Prinzessin auf der Erbse|© Matthias Creutziger