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Simon Boccanegra

Fotogallerie für Simon Boccanegra - Insgesamt 4 Fotos.

Melodramma in einem Prolog und drei Akten von Giuseppe Verdi
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

詳細解説

Prolog

In Genua soll ein neuer Doge gewählt werden. Gegen den ursprünglichen Plan, Lorenzino als Wunschkandidaten aufzustellen, einigen sich Pietro und Paolo, die Anführer der Volkspartei der Volkspartei der Popularen, auf den beliebten Korsaren Simon Boccanegra. Dieser stimmt zu, da er hofft, so endlich seine Geliebte Maria heiraten zu können. Eine Ehe der beiden war bisher an Marias Vater, dem Patrizier Jacopo Fiesco, gescheitert, obwohl aus der Verbindung bereits eine Tochter hervorgegangen ist. Boccanegra weiß nicht, dass Maria, die von Fiesco in seinem Palast eingesperrt wurde, im Sterben liegt. Indem Paolo den Anhängern der Popularen Marias Geschichte erzählt, schwört er sie auf die Wahl Boccanegras ein.
Boccanegra möchte den Streit mit Fiesco schlichten. Dieser ist dazu nur unter einer Bedingung bereit: Boccanegra soll ihm seine Enkelin, die Tochter Marias, überlassen. Boccanegra hatte das Mädchen kurz nach der Geburt der Familie Fiescos entzogen und bei einer alten Frau in Pflege gegeben. Als er seine Tochter wieder einmal besuchen wollte, war die Alte tot und das Kind verschwunden. Da Boccanegra dem Wunsch Fiescos also nicht entsprechen kann, trennen sich die beiden unversöhnt.
Boccanegra macht sich auf die Suche nach Maria. Gerade als er entdeckt hat, dass Maria gestorben ist, gratuliert ihm das herbeiströmende Volk zur Wahl.

Erster Akt

25 Jahre später: Amelia Grimaldi wartet auf ihren Verlobten, Gabriele Adorno, einen Patrizier. Sie lebt als Waise bei einem Mönch, bei dem es sich um den untergetauchten Jacopo Fiesco handelt. Amelia offenbart Adorno ihre Angst, da sie weiß, dass er und Fiesco an einer Verschwörung gegen Boccanegra beteiligt sind.
Der Besuch des Dogen wird angekündigt. Amelia ahnt, dass er um ihre Hand für seinen Günstling Paolo anhalten möchte, und bittet Adorno, so schnell wie möglich mit Fiesco die gemeinsame Hochzeit zu arrangieren. Fiesco klärt Adorno über Amelias nichtadelige Herkunft auf. Das ändert nichts an Adornos Liebe.
Dem für Paolo werbenden Boccanegra erzählt Amelia vertrauensvoll die Geschichte ihrer Herkunft. Boccanegra erkennt, dass Amelia seine verloren geglaubte Tochter ist. Glücklich über das Wiedersehen beschließen sie, das Geheimnis vorerst zu wahren.
Boccanegra zwingt Amelia nicht dazu, Paolo zu heiraten, und macht diesen so zu seinem erbitterten Feind. Aus Rache lässt Paolo Amelia durch Lorenzino entführen.
In der Ratsversammlung bittet der Doge die Ratsherren vergeblich, Frieden mit dem ewigen Rivalen Venedig zu schließen. In der Stadt bricht Tumult aus, Adorno wird von einer aufgebrachten Menge hereingetrieben. Er hat Lorenzino, den Entführer Amelias, ermordet. Adorno beschuldigt Boccanegra, der eigentliche Drahtzieher der Tat zu sein. Amelia, die sich befreien konnte, versucht zu schlichten. Sie deutet an, den wirklichen Schuldigen zu kennen. Der Doge ahnt, wen sie meint, und zwingt Paolo vor dem gesamten Volk, den noch unbekannten Täter – also sich selbst ̶ zu verfluchen.

Zweiter Akt

Aus Rache bereitet Paolo Boccanegra einen Gifttrank zu und versucht zugleich, Fiesco und Adorno zum Mord an dem Dogen zu überreden. Fiesco weigert sich empört, aber Adorno lässt sich überzeugen, als Paolo behauptet, Boccanegra habe ein Verhältnis mit Amelia.
Aus Liebe zu seiner Tochter verspricht Boccanegra im Gespräch mit Amelia, den der feindlichen Partei angehörenden Adorno als Schwiegersohn zu akzeptieren und ihn trotz der mit Fiesco geplanten Verschwörung zu begnadigen.
Boccanegra trinkt von dem Gift und schläft ein. Der hinzukommende Adorno möchte ihn töten, nicht nur aus Eifersucht sondern auch, weil er Boccanegra für den frühen Tod seines Vaters verantwortlich macht. Amelia verhindert den Mord. Boccanegra erwacht und verrät Adorno, dass er Amelias Vater ist. Als das Volk den Sturz des Dogen fordert, stellt sich Adorno nun auf Boccanegras Seite.

Dritter Akt

Paolo wird zum Tode verurteilt. Auf dem Weg zur Hinrichtung gesteht er Fiesco, den Dogen vergiftet zu haben.
In einer letzten Begegnung erfährt Fiesco von Boccanegra, dass Amelia seine Enkelin ist. Die Todfeinde können sich endlich versöhnen. Der sterbende Boccanegra überträgt Gabriele Adorno das Amt des Dogen.

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フォトギャラリー

Zeljko Lucic (Simon Boccanegra), Markus Marquardt (Paolo Albiani), Sächsischer Staatsopernchor Dresden|Simon Boccanegra|© Matthias Creutziger

映像

Simon Boccanegra
Simon Boccanegra
Simon Boccanegra