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Olesya Golovneva

Soloist (Guest)

Olesya Golovneva, geboren in Pskov/Russland, studierte am Konservatorium Nikolai Rimskij-Korsakow in St. Petersburg und später Lied- und Oratoriengesang an der Musikuniversität Wien. Sie ist Preisträgerin des 5. Rimskij-Korsakow-Wettbewerbs sowie der International Vocal Competition ’s-Hertogenbosch. 2005/06 war sie Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und debütierte dort als Königin der Nacht (»Die Zauberflöte«). Gastauftritte mit dieser Partie führten sie u.a. an die Volksoper Wien, die Staatsoper Unter den Linden und die Deutsche Oper Berlin. Mit Zerbinetta in »Ariadne auf Naxos« an der Oper Leipzig, Olympia (»Les contes d’Hoffmann«) und Gilda (Rigoletto) an der Deutschen Oper am Rhein, die sie 2010 auch an der Semperoper sang, ließ sie in weiteren Koloraturpartien aufhorchen. Auf Olympia folgten 2010/11 auch die weiteren Frauenrollen in »Les contes d’Hoffmann« an der Oper in Malmö. Den Weg in ein dramatischeres Fach hatte Olesya Golvoneva zuvor bereits als Violetta (»La traviata«) an der Semperoper in Dresden beschritten; mit dieser Paraderolle war sie auch in Köln, Prag, Tokio und an der Bayerischen Staatsoper zu hören. Erstmals sang sie auch Konstanze (»Die Entführung aus dem Serail«) und Natascha in einer Neuproduktion von »Krieg und Frieden« in Köln sowie Vitellia (»La clemenza di Tito/Titus«) an der Deutschen Oper am Rhein. Mit Donna Anna in einem neuen »Don Giovanni« an der Deutschen Oper am Rhein nahm sie zum Ende der Spielzeit 2011/12 eine neue Mozart-Partie in ihr Repertoire auf. Höhepunkte der Saison 2012/13 umfassen neben ihren Partien an der Semperoper ihr Rollendebüt als Luisa Miller in Premieren in Malmö und Düsseldorf, ihre erste Anna Bolena in Köln sowie ihre Debüts als Tatjana (»Eugen Onegin«) in Köln und als Rusalka in Frankfurt.