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La gazza ladra / Die diebische Elster

Fotogallerie für La gazza ladra/ Die diebische Elster    - Insgesamt 3 Fotos.

Gioachino Rossini ist bekannt für seine rasanten Tempi: auf der Bühne, im Orchester und beim Komponieren. In welcher Eile er angeblich die bis heute berühmte Ouvertüre zur Oper »La gazza ladra«, einem Auftragswerk der Mailänder Scala, komponierte, schilderte Rossini folgendermaßen: »Das Vorspiel habe ich am Tag der Uraufführung unter dem Dach der Scala geschrieben, wo mich der Direktor gefangen hielt. Ich wurde von vier Maschinisten bewacht, die die Anweisung hatten, meinen Originaltext Blatt für Blatt den Kopisten aus dem Fenster zuzuwerfen, die ihn zur Abschrift erwarteten. Falls das Notenpapier ausbleiben sollte, hatten sie die Anweisung, mich selbst aus dem Fenster zu werfen.«
Unsanft geht es auch in Rossinis Oper zu, die auf einem der populärsten französischen Boulevard-Stücke jener Zeit basiert. Die Dienstmagd Ninetta wird zum Justizopfer, als ein verschmähter Verehrer ihr Todesurteil anzettelt, weil sie angeblich silbernes Besteck gestohlen haben soll, um damit ihrem desertierten Vater zu helfen. Erst in letzter Minute wird der wahre Dieb entdeckt: eine Elster. Ihr diebisches Gekrächze hat Rossini jedoch nicht in Musik gesetzt…


Ausführliche Inhaltsangabe

Oper konzertant in zwei Akten von Gioachino Rossini. In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

Gesamtdauer 3 Stunden 15 Minuten

Premiere am 10.05.2011

In der aktuellen Saison keine Vorstellungen.