Verwandlung und Selbstüberwindung waren die Themen, die Strauss und Hofmannsthal Zeit ihrer Zusammenarbeit interessierten. Dieses mal in Gestalt eines symbolhaften Zaubermärchens: Die Tochter des Geisterkönigs Keikobad ist mit dem Kaiser eines südöstlichen Inselreiches vermählt. Um zu den Menschen gehören zu können und ihren Mann vor dem Versteinern zu bewahren, muss sie einen Schatten werfen, Mutter sein. Bereit, jedes Opfer auf sich zu nehmen, macht die Kaiserin sich auf den Weg in die Menschenwelt.
Oper in drei Aufzügen von Richard Strauss
Gesamtdauer 4 Stunden 40 Minuten
Premiere am 17.11.1996
Inszenierung: Hans Hollmann
Bühnenbild und Kostüme: rosalie
Chor: Matthias Brauer