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Feuersnot

Fotogallerie für Feuersnot - Insgesamt 5 Fotos.

Eigentlich sollten die Feuer hoch auflodern an diesem Sonnenwendtag, doch stattdessen versinkt die Stadt im Dunkeln. Schuld daran ist die schöne Diemut – meint jedenfalls Kunrad, der vor Liebe in Flammen steht, jedoch von seiner Angebeteten öffentlich vorgeführt und zum Gespött der Leute gemacht wird. Zur Strafe für diesen Scherz verbannt er alles Licht aus der Stadt, bis die Widerspenstige sich ihm hingibt.
Die Enttäuschung Strauss’ über seine Heimatstadt München nach dem Misserfolg des »Guntram« veranlassten ihn zu diesem kabarettistischen »kleinen Intermezzo gegen das Theater, mit persönlichen Motiven und kleiner Rache an der lieben Vaterstadt«, wie Strauss in seinen »Betrachtungen und Erinnerungen« bekannte. Gespickt mit Zitaten aus Werken Richard Wagners, aber auch aus seinen eigenen Stücken, mit gassenhauerischen Partien versehen, wurde »Feuersnot« zum ironischen Zeitstück gegen die Scheinmoral seiner Mitbürger.
München den Rücken zugekehrt, führte Strauss’ Weg nach Dresden: 1901 am Königlichen Opernhaus in Dresden unter der Leitung Ernst von Schuchs uraufgeführt, läutete »Feuersnot« die Dresdner Strauss-Tradition ein. Nun ist das Singgedicht wieder in Dresden zu erleben – unter freiem Himmel im Großen Schlosshof des Residenzschlosses und in der authentischen Interpretation des Dresdner Festspielorchesters. Auf Originalklanginstrumenten spüren die Musiker, allesamt aus den renommiertesten Alte-Musik-Ensembles Europas, dem Klang nach, den auch das Publikum bei der Uraufführung erlebte.

Singgedicht in einem Akt von Richard Strauss
Halbszenische Aufführung in deutscher Sprache

Im großen Schlosshof des Residenzschlosses (Open Air)

Premiere am 07.06.2014

Keine weiteren Vorstellungen in dieser Spielzeit.

Chor: Sächsischer Staatsopernchor Dresden

Fotogalerie

Ensemble|Feuersnot|© Matthias Creutziger