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Robert Gambill

Robert Gambill wurde in Indianapolis geboren und studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater, Hamburg. Er gehört zu den gefragtesten Interpreten im dramatischen Heldentenorfach und tritt an führenden Opernhäusern und Konzertsälen Europas und in Übersee auf. Den Tannhäuser sang er mit großem Erfolg erstmals 1999 an der Berliner Lindenoper und gastiert seither er an den großen Opernhäusern weltweit, so in Madrid, München, Toulouse, Mailand, San Diego, Tokyo, Berlin, Genf, San Francisco. Unvergessen in Dresden sind seine Gastrollen wie z.B. Peter Grimes, Florestan, Parsifal, Siegmund, Tristan, Idomeneo und Tannhäuser, woraus sich eine enge Verbindung zur Semperoper entwickelt hat. Ein Meilenstein in seiner Karriere war der Tristan beim Glyndebourne Festival 2003, der 2007 verfilmt wurde und dem weitere Einladungen nach Lissabon, Baden-Baden und an die Mailänder Scala folgten. Neben Wagner sang er in München in Humperdincks «Königskinder» und «Oedipus Rex» an der Metropolitan Opera. Zu seinen Konzertverpflichtungen in den letzten Jahren gehören Auftritte in aller Welt (Carnegie Hall, Tanglewood, Philadelphia, London Proms, Santa Cecilia Rom, Maggio Musicale, Berliner Philharmonie, Chicago Symphony Orchestra, Cleveland, Prag, Edinburgh, Salzburg und Luzern-Festival). Von 2005 bis 2008 wirkte er als Siegmund und Loge im «Ring»-Projekt beim Festival Aix-en- Provence in Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern und den Salzburger Osterfestspielen mit.