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Otto Pichler

Der österreichische Choreograf erhielt seine Ausbildung an der Ballettschule des Landestheaters Salzburg sowie am Studio des Theaters an der Wien. Es folgten Einladungen u.a. ans Theater des Westens Berlin, an die Volksoper Wien, ans Theater an der Wien und Sadlers Wells Theatre in London. Mittlerweile ist Otto Pichler als Choreograf und Regisseur tätig und betreut neben Oper, Operette und Musical auch Schauspielproduktionen wie zuletzt «A Clockwork Orange» (Hannover) unter der Regie von Heidelinde Leutgöb, mit der er auch für das Landestheater Linz Produktionen wie «Romeo und Julia», «Feuergesicht» «Was ist los mit Daniela Dunoz?» und «Blutiger Honig» erarbeitete. In Linz zeichnete er auch für die Choreografien von «Die Großherzogin von Geroldstein» und «Im weissen Rössl» verantwortlich. Zusammen mit David Mouchtar-Samorai erarbeitete er «Anatevka» (Staatsoper Hannover) und «Orpheus und Eurydike» (Staatstheater Wiesbaden). Barrie Kosky holte ihn für «Das Schloss» an das Schauspielhaus Wien sowie an die Komische Oper Berlin, um die Choreografie zu «Kiss me, Kate» zu übernehmen. Kontinuierlich trifft er mit Günter Krämer für dessen Regiearbeiten zusammen («Turandot», «Johnny spielt auf», Oper Köln; Mozarts «Mitridate», Salzburger Festspiele; sowie für die Semperoper Dresden «Die Fledermaus» und «Penthesilea»). 2006 gab Otto Pichler mit «Jesus Christ Superstar» sein Regiedebüt am Landestheater Coburg, gefolgt von «Zwei Herzen im Dreivierteltakt» und «Jekyll & Hyde».