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Oliver Ringelhahn

Der aus Niederösterreich stammende Oliver Ringelhahn sammelte frühzeitig als Mitglied der Altenburger Sängerknaben musikalische Erfahrungen. Nach seinem Gesangsstudium an der Wiener Musikhochschule trat er 1995/96 sein erstes Festengagement am Linzer Landestheater an, wechselte anschließend an das Staatstheater am Gärtnerplatz nach München, und im Jahr 2000 folgte die Verpflichtung ins Ensemble der Wiener Volksoper. Seit der Spielzeit 2003/04 ist er Mitglied der Sächsischen Staatsoper Dresden. Hier sang er Partien wie Pedrillo («Die Entführung aus dem Serail»), Henry («Die schweigsame Frau»), Flute («A Midsummer Night’s Dream»), Cassio («Otello»), Pong («Turandot») und Matteo («Arabella»). Zu seinem Repertoire zählen außerdem David («Die Meistersinger von Nürnberg»), Ernesto («Don Pasquale»), Alfred («Die Fledermaus») oder Tom Rakewell («The rake’s progress»). Nach seinem erfolgreichen Debüt am Theater an der Wien mit «La finta semplice» unter der Leitung von Fabio Luisi kehrte er 2008 wieder als Baron Lummer in «Intermezzo» (Strauss) unter Kirill Peterenko an dieses Haus zurück. Zu einigen Zukunftsprojekten zählen 2009 «Le nozze di Figaro» bei den Salzburger Festspielen und «Der Rosenkavalier» in Marseille, 2010 «Der fliegende Holländer» in Amsterdam und «Arabella» in Tokyo.