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Markus Butter

Markus Butter, geboren in Bruck an der Mur (Österreich), einst Mitglied und Solist bei den Wiener Sängerknaben, studierte am Konservatorium und danach an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Graz (Meisterkurse bei Walter Berry). Seit 1994 hat er sich als Konzert- und Oratoriensänger einen Namen in Deutschland und Österreich ge-macht, u.a. in Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten wie Zubin Mehta, Milan Horvat, Wolfgang Sawallisch, Bruno Weil, Fabio Luisi, Frans Brüggen und mit Klangkörpern wie den Münchner Philharmonikern und dem MDR-Sinfonieorchester Leipzig. Auch gastierte er u.a. bei der Ruhrtriennale und an der Staatsoper Unter den Linden Berlin. Zu seinem umfangreichen Repertoire gehören solche Partien wie Escamillo («Carmen»), Silvio («I pagliacci»), Malatesta («Don Pasquale»), Guglielmo («Così fan tutte»), Marcello («La Bohème») und Melot («Tristan und Isolde»). 2001|02 war er Ensemblemitglied der Deut-schen Oper am Rhein, seit 2005 ist er festes Ensemblemitglied der Semperoper. Hier singt er Partien wie Wolfram von Eschenbach («Tannhäuser»), Papageno («Die Zauber-flöte»), Dr. Falke («Die Fledermaus»), Zuninga («Carmen»), Conte Almaviva («Le nozze di Figaro»), Don Fernando («Fidelio») und zuletzt mit besonders großem Erfolg Al Kasim in «L’Upupa». In der Spielzeit 2009|10 singt er die Titelpartie in der Premiere «Notre Dame» (Archidiakonus von Notre Dame) und in der Premiere «Faust» den Valentin. Im Rahmen des 17. Preisträgerkonzerts wird ihm der Preis der Stiftung zur Förderung der Semperoper 2009 verliehen.