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Juwelen

Fotogallerie für Juwelen - Insgesamt 4 Fotos.

Angeblich kam George Balanchine die Idee zum ersten abendfüllenden abstrakten Ballett der Welt nach dem Besuch eines berühmten New Yorker Juweliers. So verschieden und autark die drei Teile auch sind: Die »Juwelen« sind Balanchines Tribut an die »Goldenen Zeiten« des Balletts, gleichzeitig eine Auseinandersetzung mit den Ländern, in denen der Choreograf lebte und die ihn geprägt haben: Frankreich (»Smaragde«), Amerika (»Rubine«) und Russland (»Diamanten«). Balanchine, der in den 1920er Jahren kurze Zeit den »Ballets Russes« des genialen Impresarios Sergej Diaghilew angehörte, feiert ein Frankreich »der Eleganz, des Lebensstils und des Parfüms«. Zur Musik zweier Kompositionen des Franzosen Gabriel Fauré, »Pelléas et Mélisande« und »Shylock«, beschwört die lyrische Choreografie »Smaragde« die Ära des romantischen Balletts, der danse d’école, der Sylphiden. »Rubine«, zu Igor Strawinskys jazzigem Capriccio für Klavier und Orchester, verkörpert Energie und Rhythmus der urbanen Neuen Welt. Dass die Wahl der Musik zu den »russischen Diamanten« für Balanchine nur eine einzige Möglichkeit zuließ, versteht sich von selbst: Zeit seines Lebens war er mit Tschaikowsky verbunden – und so ist auch die Choreografie eine Hommage an Marius Petipa. In der Spielzeit 2011/12 sind nun erstmalig alle drei Teile als Einheit in Dresden zu erleben.

Smaragde, Rubine, Diamanten. Choreografie von George Balanchine

Gesamtdauer 2 Stunden 15 Minuten

Premiere am 27.08.2011

Keine weiteren Vorstellungen in dieser Spielzeit.

Choreografie: George Balanchine
Bühne: Peter Harvey
Kostüme: Karinska
Licht nach dem Original von Ronald Bates: Fabio Antoci
Piano: Arkadi Zenziper

Smaragde

Musik: Gabriel Fauré
Einstudierung: Elyse Borne

Rubine

Musik: Igor Strawinsky
Einstudierung: Patricia Neary

Diamanten

Musik: Peter I. Tschaikowsky
Einstudierung: Elyse Borne

Fotogalerie

Smaragde|Ensemble|© Costin Radu

Video

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