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Partner der Semperoper - Die Gläserner Manufaktur

Wolfgang Gussmann

Scéna

Nach einer zweijährigen Tätigkeit als Theatermaler wurde Wolfgang Gussmann 1975 von Herbert Wernicke als persönlicher Assistent verpflichtet. Nach fast vierjähriger Zusammenarbeit und etwa 20 Assistenzen bekam er 1979 seine erste eigenständige Ausstattung am Staatstheater Darmstadt. Seitdem arbeitet Wolfgang Gussmann als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner vor allem mit Willy Decker und Andreas Homoki zusammen. Viele gemeinsame Projekte gab es auch mit Harry Kupfer, Johannes Schaaf und Reto Nickler. Insgesamt erarbeitete er rund 150 Gesamtausstattungen u.a. an der Wiener Staatsoper, an den Staatsopern von München, Hamburg, Dresden und Stuttgart, an der Deutschen Oper und der Komischen Oper in Berlin, an der Oper Leipzig und der Oper Köln, für die Ruhrtriennale und die Salzburger Festspiele und für die Opernhäuser Bastille, Palais Garnier und Châtelet in Paris, De Nederlandse Opera Amsterdam und das Teatro alla Scala di Milano. Weitere Engagements führten ihn nach Florenz, Bologna, Venedig, Genua, Neapel, Barcelona, Madrid, Genf, Lyon, Montpellier, Sevilla, Oslo, Kopenhagen, Antwerpen, Brüssel, Santa Fe und San Francisco. Adaptionen seiner Bühnenbild- und Kostümentwürfe waren in ganz Europa, Nordamerika und Japan zu sehen. Neben einigen Kritikerpreisen in Frankreich, Italien und Spanien wurde ihm für seine Verdienste um das kulturelle Leben in Frankreich im Jahre 2002 in Paris der Orden »Chevalier des Arts et des Lettres« verliehen. Weltweit besteht eine große Nachfrage nach Wiederaufnahmen und Koproduktionen der Werke, für die Wolfgang Gussmann die Ausstattungen kreiert hat. So erlebte die Produktion »Der fliegenden Holländer« seine Wiederaufnahme am Teatro Regio Torino, »Don Carlo« wurde am Teatr Wielki in Warschau und »Billy Budd« am Mikhailovksy Theater Sankt Petersburg erneut aufgeführt. Die Metropolitan Opera New York und die Nederlandse Opera Amsterdam übernahmen »La traviata«, eine weitere Produktion mit Willy Decker, die seit ihrer Premiere bei den Salzburger Festspielen 2005 Kult-Status erreicht hat. Am Teatro Colón Buenos Aires stand 2013 die Homoki-Gussmann Produktion »Die Frau ohne Schatten« auf dem Programm. In der Spielzeit 2013 / 14 entwarf Wolfgang Gussmann die Ausstattungen für Willy Deckers Inszenierung von Monteverdis »Il ritorno dʼUlisse in patria« am Opernhaus Zürich und für »Lohengrin« an der Wiener Staatsoper in der Inszenierung von Andreas Homoki. An der Semperoper Dresden arbeitete Wolfgang Gussmann bereits mehrfach. 2006 entwarf er Bühnenbild und Kostüme für Puccinis »Turandot«.