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Lydia Steier

Nastudování

Lydia Steier, geboren in Hartford, Connecticut, USA. Die Fulbright-Stipendiatin
begann ihre Karriere an der Komischen Oper in Berlin. 2006 wechselte sie an die Oper Stuttgart, wo sie als Choreografin in Calixto Bieitos Produktionen »Der fliegende Holländer« und »Platée« sowie in der Jossi Wieler/Sergio Morabito-Inszenierung »La juive« mitarbeitete. Des Weiteren war sie hier für Idee und Regie bei der »zeitoper IX [the art of deleting]« verantwortlich. Zu ihren Regiearbeiten zählen u.a. Mozarts »La clemenza di Tito«, »Brundibar« von Hans Kraša für das Opera Theatre of Pittsburgh, »Lohengrin« an der Los Angeles Opera, »Madama Butterfly« in Bremen und »Die lustige Witwe« am Deutschen Nationaltheater Weimar. Ihre Inszenierungen erhielten Einladungen zu Festivals in Hongkong, Dublin und New York. Ihre Produktion von »Eight Songs for a Mad King« von Peter Maxwell Davies wurde in Chicago, Cleveland, New York und Mexico präsentiert. Mit Busonis »Turandot « und Leoncavallos »Der Bajazzo« am Deutschen Nationaltheater Weimar gewann sie die Auszeichnung »Neuentdeckung des Jahres« von Deutschlandradio Kultur 2009. Zuletzt inszenierte sie »La finta giardiniera« am Theater St. Gallen, Franz von Suppés »Fatinitza« am Staatstheater Mainz sowie »Die Entführung aus dem Serail« am Theater Bern. Am Oldenburgischen Staatstheater inszenierte sie Händels »Saul«, der für den Deutschen Theaterpreis »Der Faust« in der Kategorie »Beste Regie im Musiktheater« nominiert wurde. In der Spielzeit 2013/14 wird dort ihre Inszenierung von Brittens »Albert Herring« Premiere feiern.