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Valer Barna-Sabadus

Solist (Gast)

Valer Barna-Sabadus wurde 1986 in Arad (Rumänien) geboren und siedelte 1991 nach Deutschland über. Er wuchs in einer Musikerfamilie auf und begann 2003 seine Studien an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Prof. Gabriele Fuchs. Höhepunkt seiner bisherigen künstlerischen Laufbahn war sein Engagement bei den Salzburger Pfingstfestspielen 2009 als Adrasto in »Demofoonte« unter Riccardo Muti als Koproduktion mit dem Ravenna-Festival und der Opéra National de Paris. Zu großen Erfolgen wurden ebenfalls seine Mitwirkung als Sesto in »La clemenza di Tito« beim Mozart-Sommer in Schwetzingen und als Ruggiero in »Orlando furioso« an der Oper Frankfurt. Im Mai 2011 war er im Prinzregententheater in München als Iarba in Hasses »Didone abbandonata« zu erleben, im Juni 2011 debütierte er bei den Händelfestspielen Halle in der Titelrolle des Rinaldo mit der Lautten Compagney Berlin. An der Staatsoper Berlin gab er im Oktober 2011 sein Debüt in »Last desire«, einem Werk von Lucia Ronchetti. Ende 2011 trat er als Endimione in »La calisto« an der Oper Frankfurt auf. Weitere Projekte umfassen eine Wiederaufnahme von »La clemenza di Tito« in Schwetzingen sowie »Didone abbandonata« in konzertanter Fassung an der Opéra Royale de Versailles. An der Semperoper debütierte er als Liscione in »La Dirindina/Die Dilettanten-Diva«. Ende 2012 plant Concerto Köln eine Operntournee mit Leonardo Vincis »Artaserse«, für die er als Semira engagiert wurde. Valer Barna-Sabadus ist seit 2009 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.