Der Choreograf von »Josephs Legende« ist bereits zu einer festen Größe im Programm des Semperoper Ballett geworden. Nach seinen Werken »Vertigo Maze«, »Cinderella«, »Noces« und »Romeo und Julia« stellt sich Stijn Celis mit einer Neukreation dem bildgewaltigen Ballett »Josephs Legende« von Richard Strauss, der einst erklärte: »Ich will das Ballett reformieren, es zum Musikdrama ohne Worte entwickeln.« Er malte ein rauschhaftes Musikgemälde, ein Fest in Potiphars Palast.
Dies kippt, als er seine Frau überrascht, wie sie Joseph zu verführen versucht. Hineingeboren in den Vorabend des Ersten Weltkrieges feiert »Josephs Legende« mittlerweile seinen 100. Geburtstag und trägt aus dem heutigen Blickwinkel deutlich erkennbare Züge des letzten Tanzes einer taumelnden Gesellschaft. Stijn Celis: »Diese Musik von Richard Strauss fühlt sich an, als sei ich eingesperrt in einen Käfig mit einem feuersprühenden Drachen. In dem gewaltigen Instrumentations-Korpus mit dichter Farbigkeit und enormem Umfang von Gefühlen verschärfen sich makrokosmische Sinnesfreuden und stromlinienförmige Mikroharmonien, die mich faszinieren und meine choreografische Vorstellungskraft herausfordern.« Eine weitere Kreation wird den Abend eröffnen und ergänzen.
Ballettabend
Premiéra se koná dne 28.06.2014
Choreography: Stijn Celis
Music: Richard Strauss
Světla & Set Design: Jens Sethzman
Kostýmy: Catherine Voeffray
Dramaturgie: Stefan Ulrich
Dirigent: Paul Connelly
Semperoper Ballett
Sächsische Staatskapelle Dresden
Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper
Projekt Partner
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Ostsächsische Sparkasse Dresden
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Sachsen Bank