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Coppélia

Fotogallerie für Coppélia - Insgesamt 4 Fotos.

Ballett in drei Akten. Choreografie von George Balanchine & Alexandra Danilova nach Marius Petipa.

Ausführliche Inhaltsangabe

1. Akt – Ein Platz

In einer kleinen Stadt lebt das Paar Franz und Swanhilda. Ganz in ihrer Nähe wohnt der geheimnisvolle Dr. Coppélius, dessen Tochter ausschließlich auf dem Balkon seines Hauses erscheint und stumm auf den darunter gelegenen Platz blickt. Die Bewohner der Stadt sind von ihrem Ebenmaß fasziniert; Franz nicht nur das: Er verliebt sich in die unergründliche und rätselhafte junge Frau, die Coppélia genannt wird. Seiner Freundin Swanhilda entgeht dies nicht, doch Franz merkt kaum, dass er ihre Gefühle verletzt. Freunde vertreiben mit Musik und Tanz Franz’ Gedanken über ihre Eifersucht.
Der Bürgermeister erscheint, um die Festlichkeiten des nächsten Tages zu Ehren der neuen Glocken der Stadt zu verkünden. Zudem übergibt er Swanhilda und ihren Freundinnen Kornähren, welche, wenn sie rasseln, die Liebe ihrer Partner zu ihnen bekunden sollen. Swanhildas Ähre jedoch regt sich nicht, so dass sie sich in ihrer Annahme bestätigt sieht, Franz liebe Coppélia. Ablenkung von ihrer Verzweiflung findet Swanhilda im Tanz mit ihren Freundinnen.
Die Nacht ist hereingebrochen. Franz und seine Freunde ärgern Dr. Coppélius und spielen ihm einen Streich. Sein dabei verloren gegangener Hausschlüssel wird von Swanhilda und ihre Freundinnen gefunden, worauf sie heimlich bei ihm eindringen, um herauszufinden, wer die mysteriöse Coppélia ist. Unabhängig davon hat Franz die gleiche Idee.

2. Akt – Die geheime Werkstatt von Dr. Coppélius

Die Mädchen sehen sich in Dr. Coppélius’ Wohnung um. Sie erschrecken sich sehr, als sie Coppélia finden, die sie starr und kühl anstarrt – da erst begreifen sie: Es ist eine Puppe, Dr. Coppélius ihr »Schöpfer« und sein Haus seine Werkstatt. Unerwartet erscheint Dr. Coppélius, und alle Mädchen bis auf Swanhilda, die sich bei Coppélia versteckt, laufen davon.
Als Franz auftaucht und er Dr. Coppélius seine tiefen Gefühle für dessen »Tochter« Coppélia offenbart, glaubt dieser, dass Franz für ein Experiment perfekt geeignet ist: Um seine geliebte Puppe in einen Menschen zu verwandeln, verabreicht er Franz einen Schlaftrunk, entzieht mit einer Formel dem jungen Mann vermeintlich die Lebenskräfte und lässt diese nach und nach auf Coppélia übergehen. Dr. Coppélius bemerkt jedoch nicht, dass Swanhilda in die Kleidung der Puppe geschlüpft ist und sich nun als die verlebendigte Coppélia ausgibt – auf ihn wirkt das Experiment gelungen. Sie beginnt sich zu bewegen und scheint sich sogar im Spiegel zu erkennen. Als sie ihren leblosen Franz bemerkt und aufwecken will, wird ihr Tanz immer ungestümer, bis er endlich aus seiner Ohnmacht erwacht. Mit der hervorgeholten Coppélia-Puppe versteht Franz endlich, welchem Trug er aufgesessen ist und er verlässt fluchtartig das Haus, mit seiner wahren Liebe: Swanhilda. Der nun enttäuschte Dr. Coppélius bleibt verzweifelt bei den leblosen Überresten seiner Puppe zurück.

3. Akt – Fest der Glocken und Hochzeit

Neben den Festlichkeiten für die neuen Glocken der Stadt starten auch Hochzeitsvorbereitungen: Der Bürgermeister übergibt den verlobten Paaren die Aussteuer; Swanhilda willigt in die Hochzeit mit Franz ein.
Der verärgerte Dr. Coppélius kommt mit seiner Puppe hinzu, wird aber vom Bürgermeister durch ein Geldgeschenk besänftigt.
Die Hochzeitspaare haben Teil an den folgenden Tänzen, die, eingeleitet durch den »Walzer der goldenen Stunden«, den Ruf der neuen Glocken versinnbildlichen – Tagesanbruch, Gebet, Arbeit, glückliche Zeiten, Aufruf zum Krieg und Verkündigung des Friedens.
Zum Abschluss feiern alle gemeinsam mit dem jungen Brautpaar Swanhilda und Franz ein großes Fest.

Übersicht

Fotogalerie

Leslie Heylmann|© Costin Radu

Video

Coppélia
Coppélia
Coppélia