/
/
/
/
/
 
Wir auf Facebook Wir auf Youtube

Coppélia

»So, wie ›Giselle‹ die große Tragödie des Balletts ist, so ist ›Coppélia‹ die große Ballettkomödie.« (G. Balanchine) Diese basiert auf E.T.A. Hoffmanns Erzählung »Der Sandmann«, indem sie sich auf deren heitere Momente konzentriert. Als eines der erfolgreichsten komischen Ballette des 19. Jahrhunderts ist in »Coppélia« erstmals die Verlebendigung einer Puppe und damit die zeitlose Auseinandersetzung von Mensch vs. Maschine thematisiert.
Eifersucht schiebt sich zwischen Swanhilda und Franz, als sie ihrem Verlobten ein Interesse an Coppélia unterstellt, der Tochter des geheimnisvollen Doktor Coppélius. Dass es sich bei dieser »Konkurrentin« aber um eine Puppe handelt, weiß sie zunächst genauso wenig wie der tatsächlich in diesen Trug verliebte Franz. Wurden sie Teil eines Experiments? Um die Täuschung aufzudecken, bedarf es Mut und Neugierde, bis der Weg zum gemeinsamen Glück frei ist.
George Balanchine griff 1974 für seine »Coppélia« auf die klassische Choreografie von Marius Petipa zurück, die dieser 1884 für das kaiserliche Ballett St. Petersburg kreiert hatte und schuf für den dritten Akt eine neue Choreografie zur romantischen Musik von Léo Delibes; ideal für Balanchine, um Musik und Handlung in ein »Tanzschauspiel« zu verwandeln. Roberta Guidi di Bagno verleiht dem Ballett durch ihr Bühnenbild einer Porzellanlandschaft im Originaldekor der Meissner Manufaktur ein fantastisch‑lokales Kolorit.


Ausführliche Inhaltsangabe

Ballett in drei Akten. Choreografie von George Balanchine & Alexandra Danilova nach Marius Petipa.

Gesamtdauer 2 Stunden 30 Minuten

Premiere am 05.02.2011

Aufführungen / Besetzung

10.04.2013
19:00 - 21:30 Uhr
 
 
12.04.2013
19:00 - 21:30 Uhr
 
 
14.04.2013
14:00 - 16:30 Uhr
 
 
14.04.2013
19:00 - 21:30 Uhr
 
 
16.04.2013
19:00 - 21:30 Uhr
 
 
18.04.2013
19:00 - 21:30 Uhr
 
 
25.04.2013
19:30 - 22:00 Uhr
 
 
26.04.2013
19:00 - 21:30 Uhr
 
 
29.04.2013
19:00 - 21:30 Uhr
 
 

Choreografie (nach Marius Petipa): George Balanchine
Musik: Léo Delibes
Bühnenbild und Kostüme: Roberta Guidi di Bagno
Licht: Marco Filibeck
Einstudierung (Company): Judith Fugate
Einstudierung (Kinder): Garielle Whittle
Musikalische Leitung: Paul Connelly

Besetzung am 16.04.2013

Swanhilda (Debut): Sarah Hay
Franz: Denis Veginy
Dr. Coppélius: Ralf Arndt-Vogt

Semperoper Ballett
Sächsische Staatskapelle Dresden 
Studierende der Palucca Hochschule für Tanz Dresden

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper. 

In Zusammenarbeit mit der Palucca Hochschule für Tanz Dresden. 

Die Aufführung von »Coppélia«, ein Balanchine®-Ballett, wird Ihnen präsentiert in Übereinstimmung mit dem The George Balanchine Trust® und wird produziert in Übereinstimmung mit Balanchine Style® und Balanchine Technik®-Service Standards, wie sie durch den Trust definiert und geliefert werden. 

Fotogalerie

Leslie Heylmann|© Costin Radu

Video

Coppélia
Coppélia
Coppélia